Geschichte ging viral

Todkranke Mutter wünscht sich letzten Urlaub mit ihren Kindern - und bekommt herzlose Reaktion

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Angela Rose mit ihren beiden Söhnen.

Angela Rose weiß, dass sie bald stirbt - sie leidet an Krebs im Endstadium. Mit ihren beiden Kindern wollte sie einen letzte Reise machen. Doch aus einem unfassbaren Grund sollte ihr das verwehrt bleiben.

London - Es ist kaum nachzuvollziehen, was für eine schwere Zeit eine 36-jährige Britin und ihre drei Kinder (8, 13 und 18) derzeit erleben: Vor gut einem Jahr bekam Angela Rose laut einem Bericht der Seite thebreastcancersite.de die Diagnose Brustkrebs. Die Krankheit streut rasend schnell, es besteht keine Hoffnung auf Heilung. Ein, maximal zwei Jahre blieben ihr noch zu leben, sagten die Ärzte.

Diese Zeit ist nun bald abgelaufen. Und die 36-Jährige aus Milton Keys unweit von London will sie so gut nutzen, wie es geht. Dazu gehört für sie und ihre drei Kinder auch ein letzter gemeinsamer Urlaub. Das Problem: Die Familie hat laut dem Portal nicht viel Geld, und ein Urlaub zur Hauptreisezeit im August ist zu teuer. Deshalb wollte Angela Rose mit ihren Söhnen erst nach den Sommerferien wegfahren, wenn die Reise nur einen Bruchteil kostet als in der Hauptsaison. 

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Also beantragte die Mutter, dass ihr jüngster Sohn zehn Tage lang der Schule fernbleiben darf. Doch: Die Schule sagte Nein - und zwar aus einem unfassbar lapidaren Grund: Eine Beurlaubung von Schülern während der Schulzeit sei nur unter „außergewöhnlichen Umständen“ möglich, teilte die Schulleitung mit, und diese seien im konkreten Fall nicht gegeben. Das Fehlen des achtjährigen Jungen werde nicht gestattet - trotz seiner ansonsten tadellosen Anwesenheitsquote von 98 Prozent, wie die Schule ihm zugestand.

Angela Rose war über diesen Brief entsetzt: „Wenn eine sterbende 36-jährige Mutter, die mit ihrem Jungen einen letzten Urlaub machen will, kein außergewöhnlicher Fall ist, will ich gar nicht daran denken, was solch ein Fall ist“, wird sie von thebreastcancersite.com zitiert. Die Britin wollte die Absage nicht hinnehmen und bat ihre behandelnden Ärzte, einen Brief an die Schule zu schicken. Außerdem suchte sie Hilfe bei der Presse und veröffentlichte ihre Geschichte auf Facebook. Dort ging sie viral ging, erntete hunderte Kommentare und Reaktionen. Viele empfahlen ihr, auf die Erlaubnis der Schule zu pfeifen und ihren Sohn einfach mit auf die Reise zu nehmen.

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Das war am Ende nicht nötig: Die Schule entschuldigte sich nach dem enormen medialen Interesse und erlaubte das Fehlen des Achtjährigen während des Schuljahres dann doch. „Obwohl wir wussten, dass sie gesundheitliche Probleme hat, waren wir uns des Ausmaßes nicht bewusst“,  heißt es in einem Schreiben. „Wir hätten das überprüfen sollen - das taten wir nicht, und es tut uns sehr leid.“

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