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Tornados im Süden der USA: Tote und Verwüstungen

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Schwere Unwetter verwüsteten weite Teile der USA. Mindestens 23 Menschen starben.
Schwere Unwetter verwüsteten weite Teile der USA. Mindestens 23 Menschen starben. © dpa

San Francisco/Washington - Tote und schwere Verwüstungen im Süden der USA: Eine unerwartet heftige Sturmfront mit Tornados, Regen und Hagel hat am Dienstagabend (Ortszeit) mehrere Bundesstaaten heimgesucht.

Mindestens 23 Menschen seien ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden, berichteten Radiostationen und der Nachrichtensender CNN in der Nacht zum Mittwoch. Erst bei Tagesanbruch sei das ganze Ausmaß der Wetterkatastrophe abzusehen. Dann könnte sich die Zahl der Opfer noch erhöhen, hieß es. Am schlimmsten betroffen waren die Bundesstaaten Tennessee, Arkansas und Mississippi.

In Arkansas starben nach Berichten örtlicher Medien mindestens 13 Menschen, darunter eine dreiköpfige Familie. In Jackson (Tennessee) wurden nach einem CNN-Bericht 90 Menschen verletzt. «Die Rettungsteams werden die ganze Nacht durcharbeiten», sagte ein Sprechers des Gouverneurs in Arkansas.

Ein Tornado brachte in Memphis Teile eines Einkaufszentrums zum Einsturz, berichteten örtliche Medien. Ein Mann kam dabei ums Leben, zwölf Menschen konnten aus den Trümmern gerettet werden, zwei davon mit schweren Verletzungen. Bislang wurden aus Tennessee insgesamt sieben Tote gemeldet, in Kentucky kamen drei Menschen ums Leben. Auch im Norden des US-Bundesstaats Mississippi richtete das Unwetter Schäden an. Die Winde waren teilweise so heftig, dass Lastwagen auf einer Autobahn umstürzten.

Von dem Unwetter wurden auch die Vorwahlen zur US-Präsidentenwahl in Tennessee leicht beeinträchtigt. Mehrere Wahllokale mussten aus Sicherheitsgründen vorzeitig geschlossen werden.

Quelle: DPA

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