Skurriler Unfall in Sachsen

Toter steckt kopfüber in offenem Gullyschacht

Freiberg - Was für eine seltsame Art, ums Leben zu kommen: Ein Mann ist im sächsischen Freiberg in einem offenen Gullyschacht gestorben. Der skurrile Tod gibt Rätsel auf. 

Der Verunglückte steckte kopfüber im Schacht, als er am Samstag gefunden wurde, wie die Chemnitzer Polizei am Sonntag berichtete. Die Polizei vermutet, dass er seinen Schlüssel suchte, der dort hineingefallen war. Dazu hatte der Mann wohl den schweren Deckel des Gullys aufgestemmt und war hineingefallen. Der Schlüssel wurde am Boden des Schachtes gefunden.

Laut einer Polizeisprecherin könnte der Mann ertrunken oder erstickt sein, auch ein stressbedingter Herzinfarkt kommt als Todesursache in Frage, schreibt die "Bild"-Zeitung. 

Ein alarmierter Notarzt habe nur noch seinen Tod feststellen können. Eine Straftat kann nach ersten Erkenntnissen ausgeschlossen werden. Die genaue Todesursache soll laut Polizei durch eine Obduktion geklärt werden. Auch die Personalien des Verunglückten mussten noch ermittelt werden.

dpa/hn

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Lkw kippt auf Geländewagen und tötet Mutter und Sohn
Lkw kippt auf Geländewagen und tötet Mutter und Sohn
Lebensgefährtin zu Tode missbraucht - Prozess gegen 68-Jährigen
Lebensgefährtin zu Tode missbraucht - Prozess gegen 68-Jährigen
Pilot bricht Schweigen: „Ich habe Maddie gesehen“
Pilot bricht Schweigen: „Ich habe Maddie gesehen“
40 Kippen am Tag! Das ist aus dem kettenrauchenden Baby geworden
40 Kippen am Tag! Das ist aus dem kettenrauchenden Baby geworden

Kommentare