Bilder zeigen verheerendes Ausmaß

Straße sackt komplett ein - „Krater“ verschlingt Auto und Lastwagen in der Nähe von Trier

Ein Lastwagen hängt in einem Krater einer eingebrochenen Straße.
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Ein Lastwagen hängt bei Kordel (Kreis Trier-Saarburg) in einem kleinen Krater einer eingebrochenen Straße, in den der Lastwagen und ein Auto beim Befahren der Straße gerutscht waren.

Gerade, als ein Auto und ein Lastwagen darüber fuhren, brach eine Straße nahe einer deutschen Grenzstadt komplett ein. Laut Polizei bildete sich ein „Krater“.

  • Nahe Trier sackte eine schmale Straße komplett ein.
  • Ein Auto und ein Lastwagen, die die Straße in diesem Moment passierten, rutschten in eine Art „Krater“.
  • Die Polizei äußerte sich zu den Details.

Trier - Schock in der Nähe von Trier: Nahe der etwa 110.000-Einwohner-Stadt in Rheinland-Pfalz kam es an diesem Montag (1. Februar) am frühen Morgen gegen 6.30 Uhr zu einem ganz und gar nicht ungewöhnlichen Unfall. Laut Polizei ist dort eine komplette Straße in der Gemeinde Kordel (Landkreis Trier-Saarburg) eingesackt - mitsamt Auto und Lastwagen.

Die Polizei erklärte, was sich vor Ort genau ereignete. „Die Straße ist komplett eingebrochen“, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Es habe sich ein „kleiner Krater“ gebildet, in den die beiden Fahrzeuge gerutscht seien. Die genaue Ursache für das Absacken der Straße ist aktuell noch unklar - ein Grund könnten allerdings die tagelangen, starken Regenfälle in der Region gewesen sein.

Unglaubliche Bilder aus der Nähe von Trier: Ein Lastwagen rutschte in den Krater einer eingebrochenen Straße.

Nahe Trier: Straße bricht mitsamt Auto und Lastwagen komplett ein - Zwei Personen im Krankenhaus

Zwei Personen wurden bei dem Vorfall teilweise schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die schmale Straße ist nun bis auf weiteres gesperrt. „Es gibt ein riesiges Loch in der Straße“, erklärte der Polizei-Sprecher weiter. Die Bergung der Fahrzeuge werde noch einige Zeit andauern. Die Bewohner im betreffenden Bereich müssen von der Feuerwehr notversorgt werden, heißt es im Polizeibericht.

Der Lastwagen, der in den Krater gerutscht war, musste durch Stahlseile gesichert werden.

Man gehe daher davon aus, dass die Straße über Tage abgesichert werden müsse. Die Fahrzeuge seien wohl gerade in dem Moment dort unterwegs gewesen, als die Straße abzurutschen begann. (nema mit dpa)

Die Meldung der Polizei im Wortlaut:

„Am heutigen Montag gegen 06.30 Uhr wurde die Polizei Schweich über einen Verkehrsunfall auf der K 29 zwischen Kordel und der Hochmark in Kenntnis gesetzt. Offensichtlich wurde die Fahrbahn oberhalb eines kleinen Rastplatzes halbseitig unterspült, was dazu führte, dass sowohl ein Sattelzug als auch ein Pkw in den Graben rutschten. Die beiden Fahrzeuginsassen konnten durch die Feuerwehr geborgen und mit teilweise schweren Verletzungen in Trierer Krankenhäuser verbracht werden. Offenbar waren die tagelangen Regenfälle Grund dafür, dass die Fahrbahn an dem Bereich unterspült wurde und dadurch abgerutscht ist. Die K 29 ist derzeit auf unbestimmte Zeit voll gesperrt. Die Notversorgung der Bewohner im Bereich Hochmark wird derzeit durch die Feuerwehr organisiert.“

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