„Peinlicher, dummer Fehler“

Zoom-Meeting geht wortwörtlich in die Hose: Journalist vergisst, dass die Kamera an ist - das kostet ihn den Job

Diese Videokonferenz-Panne war keine von der lustigen Sorte. Ein erfolgreicher US-Journalist wurde nach seinem ekligen Fehltritt jetzt suspendiert.

  • In der Corona-Krise sind Videokonferenzen zum Alltag geworden.
  • Ein bekannter Journalist verwechselte jetzt jedoch Privates mit Beruflichem.
  • Daraufhin verlor er seinen Job - die Kamera war nämlich noch an.

Für die Videokonferenz-Plattform Zoom ist 2020 das Jahr schlechthin. Durch die Corona-Pandemie nutzen viele Angestellte die Plattform, um Videokonferenzen abzuhalten. Für den US-Journalisten Jeffrey Toobin läuft das Jahr 2020 nicht gerade erfolgreich, im Gegenteil. Dieses Jahr wird Toobin wohl als peinlichstes Jahr seiner Karriere in Erinnerung bleiben - und die Plattform Zoom spielt dabei eine erhebliche Rolle.

Zoom-Panne für Jeffrey Toobin: Konferenz endet mit peinlicher Panne

Jeffrey Toobin ist unter anderem angestellter Journalist des US-amerikanischen Magazins „New Yorker“. In diesem Rahmen erfolgte eine berufliche Videokonferenz per Zoom. Anlässlich der bevorstehenden US-Wahlnacht fand eine Simulation mit mehreren Journalisten-Kollegen statt um sich auf die kommende Berichterstattung vorzubereiten. Während dieser Simulation zogen sich die Parteien, welche die Republikaner und Demokraten darstellten, für eine zehn-minütige Strategiebesprechung in unterschiedliche „Konferenz-Räume“ zurück. Jeffrey Toobin simulierte weder die Gruppe der Republikaner, noch die der Demokraten, er blieb also in der Videokonferenz zurück. Diese zehn Minuten gingen daraufhin überhaupt nicht gut für ihn aus. Der Journalist und Autor befand sich nämlich im Glauben, seine Kamera ausgeschaltet zu haben. Die war aber weiterhin an.

Jeffrey Toobin nach Zoom-Fail: „Ich entschuldige mich bei meiner Frau“

Die kurze Pause nutzte der 60-Jährige dann umgehend für einen zweiten - weniger beruflichen - Videoanruf. Und dieser zweite Videoanruf ging gehörig in die Hose. Diese hatte Jeffrey Toobin nämlich plötzlich nicht mehr an. Laut Mitarbeitern senkte er die Kamera auf sein Geschlechtsteil und masturbierte. Nach dem für alle Beteiligten unangenehmen Vorfall reagierte der „New Yorker“ sofort - und suspendierte Toobin erstmal. Seine Tätigkeiten als Rechtsanalyst bei „CNN“ stellte er erstmal auf eigenem Wunsch hin ein.

Während einige Nutzer auf Twitter den ganzen Vorfall eher unter der Kategorie „Das kann ja jedem mal passieren“ einstuften, entschuldigte sich Jeffrey Toobin erstmal reumütig bei seiner Frau: „Ich habe einen peinlichen, dummen Fehler gemacht (...) Ich entschuldige mich bei meiner Frau, meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen“, zitiert ihn das Magazin „Vice“. (lb)

Rubriklistenbild: © Silas Stein/dpa/Symbolbild

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