Flughafen Sabiha Gökcen

Billigflieger-Tragödie in Istanbul: Drei Tote - neue Entwicklungen schockieren

Am Istanbuler Flughafen Sabiha Gökcen brach ein Flugzeug nach der Landung auseinander und fing Feuer. Inzwischen sind drei Todesopfer bestätigt. 

  • In Istanbul ist ein Flugzeug nach der Landung verunglückt.
  • Die Passagiermaschine ist in drei  Teile zerbrochen.
  • Es gibt drei Tote und mehr als 150 Verletzte.

Update um 14.15 Uhr: Nach Medienberichten hat die Staatsanwaltschaft in Istanbul Ermittlungen gegen die beiden Piloten eingeleitet - im Raum steht der Vorwurf der Fahrlässigkeit. Da sich die beiden Piloten unter den Verletzten im Krankenhaus befinden, können sie erst nach Abschluss ihrer Behandlung befragt werden. Mittlerweile werde auch der Fahrtenschreiber ausgewertet, sagte der Chef der Fluggesellschaft Pegasus. Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Ermittlungen noch nicht.

Update um 10.44 Uhr: Unter den Passagieren des verunglückten Flugzeugs in Istanbul sind nach Angaben von Gouverneur Ali Yerlikaya fast zwei Dutzend Ausländer. Unter Berufung auf die Fluggesellschaft Pegasus sagte er am frühen Donnerstagmorgen, dass sich unter den 183 Menschen an Bord 22 Ausländer aus 13 Nationen befunden hätten. Zunächst gab es keine Berichte, dass Deutsche in dem Flugzeug saßen. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es am Morgen, „wir haben derzeit keine Erkenntnisse, nach denen sich Deutsche unter den Passagieren des Flugs befinden“.

Der Flughafen ist mittlerweile wieder geöffnet.

Drei Tote bei Flugzeugunglück in Istanbul (Türkei)

Update vom 6. Februar, 7.03 Uhr: Fürchterliches Unglück in der Türkei: Bei der Bruchlandung eines Passagierjets am Istanbuler Airport Sabiha Gökcen sind nach neuesten Angaben drei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca in der Nacht zum Donnerstag mit, wie die Agentur Anadolu berichtete. Koca sprach zudem von 179 Verletzten, nachdem zunächst von 157 Verletzten die Rede war. Laut Koca soll aber niemand der 179 Verletzten in einem kritischen Zustand sein.

Eine Maschine des türkischen Billigfliegers Pegasus mit 183 Menschen an Bord war am Mittwoch bei der Landung aus noch unbekannter Ursache von der Piste abgekommen und auseinandergebrochen. Bilder zeigten, dass der vordere Teil der Maschine ganz abgerissen war, sowie schwere Brüche im mittleren und hinteren Teil - dort war auf ersten Bildern auch ein Feuer zu sehen. Dem Sender TRT zufolge zerbrach das Flugzeug in drei Teile.

Der Istanbuler Gouverneur Ali Yerlikaya sagte zu Journalisten, das Flugzeug sei am Boden erst einmal 50 bis 60 Meter weit geschlittert und dann aus 30 bis 40 Metern Höhe in tieferliegendes Gelände gefallen. Nach offiziellen Angaben waren 177 Passagiere an Bord, unter ihnen auch zwei Babys, sowie sechs Crew-Mitglieder. Der Airport sei nach dem Unfall für weitere Flüge geschlossen worden, berichteten Medien.

Istanbul: Video zeigt dramatische Bruchlandung der Pegasus-Maschine

Toter nach Flugzeugunglück in Istanbul bestätigt - Zahl der Verletzten deutlich nach oben korrigiert

Update vom 5. Februar, 22.24 Uhr: Beim Flugzeugunglück in Istanbul ist doch mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Das sagte am späten Abend Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Zuvor hatte das türkische Verkehrsministerium noch mitgeteilt, es habe keine Todesopfer gegeben. Koca sprach zudem von 157 Verletzten. In einer ersten Meldung war von nur 52 verletzten Menschen die Rede.

Update vom 5. Februar, 20.35 Uhr: Nach der Beinahe-Katastrophe am Istanbuler Flughafen Sabiha Gökcen wirft die Ursache Fragen auf.  Die Maschine habe ersten Informationen zufolge „eine harte Landung“ hingelegt und sei dann ins Gelände gerutscht, sagte Transportminister Mehmet Cahit Turhan. Dort zerbrach sie in drei Teile. Der vordere Teil der Maschine wurde ganz abgerissen.

Istanbul/Türkei: Führte schlechtes Wetter zu dem Unglück?

Offenbar ging das Unglück nur mit sehr viel Glück einigermaßen glimpflich aus. Womöglich spielte das Wetter eine Rolle. Zum Zeitpunkt des Unfalls war es in Istanbul regnerisch und stürmisch.

Inzwischen wurde auch die Zahl der Verletzten nach oben korrigiert. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am späteren Abend unter Berufung auf den Istanbuler Gouverneur Ali Yerlikaya, dass bisher 120 Menschen in Krankenhäuser gebracht worden seien. Zuvor war von 52 Menschen die Rede.

Erstmeldung: Flugzeugunglück in Istanbul: Maschine bei Landung in drei Teile zerbrochen - Video zeigt dramatische Szenen

Istanbul - In Istanbul hat sich am Mittwochabend ein Flugzeugunglück ereignet. Am dortigen Flughafen Sabiha Gökcen ist ein Flugzeug bei starkem Regen von der Landebahn abgekommen und hat Feuer gefangen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Das Verkehrsministerium teilte mit, dass es keine Todesopfer gegeben habe. Demnach waren 183 Menschen an Bord, davon sechs Besatzungsmitglieder. Transportminister Mehmet Cahit Turhan sprach in Fernsehinterviews von Verletzten. Wie viele, blieb unklar. Istanbuls Gouverneur Ali Yerlikaya schrieb bei Twitter, dass 52 Menschen in Krankenhäuser gebracht worden seien.

Istanbul: Flughafen nach Unglück geschlossen

Wie der staatliche Sender TRT berichtete, handele es sich um eine Maschine der Fluggesellschaft Pegasus. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass der vordere Teil der Maschine auseinandergerissen ist. TRT zufolge war sie in drei Teile zerbrochen.

Die Bilder zeigten, wie Passagiere über eine Tragfläche ins Freie kletterten. Auch bei Twitter waren bereits kurz nach dem Unglück erste Videoaufnahmen von der Unfallstelle zu sehen.

Der betroffene Flughafen sei nach dem Unfall für weitere Flüge zunächst geschlossen worden, berichteten Medien. Flüge würden zum großen, neuen Istanbul-Flughafen umgeleitet.

Flugzeugunglück in Istanbul: Pegasus-Maschine war in Izmir gestartet

Das Flugzeug war dem Fernsehsender NTV zufolge in Izmir in Richtung Istanbul gestartet.

Am Sabiha-Gökcen-Flughafen war erst Anfang Januar ein Pegasus-Flugzeug von der Landebahn abgekommen.

Auch in Madrid musste kürzlich ein Flugzeug eine Notlandung durchführen. In diesem Fall war eine Boeing betroffen. Bei Salzburg starben ein Pilot und eine seiner Töchter.

In Italien ist ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist - es gibt Tote und Verletzte.

Rubriklistenbild: © dpa / Can Erok

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