Tacho-Betrug erschüttert Vertrauen in Gebrauchtwagenhandel

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Die Kilometerzahl beschönigt - um höhere Verkaufspreise zu erzielen, drehen viele Verkäufer am Tacho. Laut TÜV gefährden sie damit die Verkehrssicherheit und verursachen Schäden in Millionenhöhe. Foto: Armin Weigel

Köln (dpa) - Die Angst vor Tachobetrug erschüttert nach Ansicht des TÜV Rheinland grundlegend das Vertrauen in den Handel mit gebrauchten Autos.

Nach einer TÜV-Studie gehen private Käufer und Verkäufer davon aus, dass bei knapp einem Drittel aller Gebrauchtfahrzeuge der Kilometerstand zurückgedreht wurde. Ziel der illegalen Manipulation sei es, einen höheren Verkaufspreis für das Auto zu erzielen.

Der arglose Käufer zahle nicht nur beim Kauf zu viel, sondern habe häufig auch höhere Reparaturkosten, sagte TÜV-Bereichsvorstand Jürgen Brauckmann am Donnerstag in Köln. Außerdem werde die Verkehrssicherheit gefährdet, weil Käufer wegen des falschen Kilometerstands nötige Wartungen verpassen könnten.

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