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9 Tweets und (halb) ernstgemeinte Gegenvorschläge, zur Debatte um die Frauenquote in der CDU

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Von: Aileen Udowenko

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Viele Twitter-User äußern sich zum Vorschlag von Friedrich Merz, in der CDU eine befristete Frauenquote einzuführen. Es gab viel Kritik, aber auch kreative Gegenvorschläge.

Gerade einmal 25 Prozent aller Mitglieder der CDU sind nach Angaben des Generalsekretärs Mario Czaja weiblich. Die Parteiführung will dies ändern und schlägt deshalb die Einführung einer Frauenquote vor, durch welche bis Mitte 2025 schrittweise eine Quote von 50 Prozent erreicht werden soll. Doch in den eigenen Reihen trifft diese Idee auf Kritik, weshalb CDU-Chef Friedrich Merz einen Kompromiss vorschlägt und die Frauenquote bis auf das Ende 2029 befristen möchte, um sie dann zu evaluieren. Die Partei folgt damit den Beispielen der SPD und den Grünen, welche bereits eine Frauenquote umgesetzt haben. Die CDU muss „jünger und weiblicher“ werden, findet der hessische Ministerpräsident Boris Rhein, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Auf Twitter ist zu dem Thema unter dem Hashtag #Frauenquote eine hitzige Diskussion entstanden, neben Befürwortung und Kritik, denken einige Nutzer über geeignetere Quoten nach. Wir haben die 9 besten Tweets gesammelt.

1. Einige Nutzer hinterfragen die Sinnhaftigkeit einer Frauenquote bei der CDU und fordern, dass über andere Quoten nachgedacht wird.

2. Nach den Versäumnissen in Sachen Sozialpolitik, könnte es auch sinnvoll sein, einmal komplett die Bänke aufzuräumen, findet dieser Nutzer.

3. Ob Frau oder Mann macht für diesen User keinen Unterschied mehr, er hinterfragt die generelle Kompetenz innerhalb des Bundestages.

4. Auch interessant, wer sich denn alles kritisch zum Thema äußert, bekommen da etwa ein paar Männer Angst?

5. An anderen Mitgliedern mangelt es der CDU aber auch, nämlich Leuten unter 50. Dafür hat diese Twitter-Userin eine (nicht ganz ernstgemeinte) Idee, aber eine Überlegung wäre es wert.

6. Diese Userin hält die Frauenquote für ein sexistisches Konstrukt, da Frauen hiermit die Kompetenz abgesprochen wird.

7. Doch diese Ansicht teilen nicht alle, einige Nutzer und Nutzerinnen denken, dass Frauen trotz gleicher Qualifikationen aktiv benachteiligt werden.

8. Und, dass gerade durch die herrschende Vetternwirtschaft eine Frauenquote unabdingbar ist.

9. Sicher ist wohl, dass gerade Merz mit dieser Idee bei seiner sehr konservativen Wählerschaft einige Minuspunkte sammelt.

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