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Uber-Fahrer wirft Studentin raus, als er weiß, was sie am Ziel vorhat

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Ein Uber-Fahrer hat eine Studentin sofort rausgeworfen, als er erfuhr, was sie am Zielort vorhatte.

Eine Studentin aus dem US-Bundesstaat New York war auf dem Weg zu einem wichtigen Termin. Aber als ihr Uber-Fahrer erfährt, wo es hingeht, setzt er sie einfach vor die Tür.

New York - Es ist wohl eine der schwersten Entscheidungen, die eine Frau möglicherweise in ihrem Leben treffen muss. Einer 20-jährigen Studentin aus dem US-Bundesstaat New York ging es da nicht anders. Sie war ungewollt schwanger geworden und musste nun entscheiden, ob sie das Kind behält oder eine Abtreibung durchführen lässt. Sie entschied sich für Zweiteres. Als Grund gab sie auf dem Foren-Portal reddit.com an, sie sei in ihrer derzeitigen Position nicht in der Lage, sich angemessen um ein Kind zu kümmern. Doch auf dem Weg in die Abtreibungsklinik geschah das Unglaubliche.

Der bestellte Uber-Fahrer kam der Studentin gleich suspekt vor

Weil sie sich als Studentin kein Auto leisten könne, schrieb die 20-Jährige, sei sie für längere Fahrten auf die Transport-Dienste Uber und Lyft angewiesen. In Deutschland laufen vor allem Taxi-Firmen gegen diese Transport-Unternehmen Sturm. Auch an diesem Tag bestellte sie ein Auto bei Uber, weil sie bei einer Abtreibungsklinik, etwa eine Stunde entfernt, einen Termin hatte. Sie ließ sich um 10 Uhr morgens abholen, um rechtzeitig um 11.30 Uhr dort zu sein. Doch schon als der Fahrer ankam, bemerkte die Studentin, dass sich der Mann seltsam verhielt. 

Sie dachte sich nichts weiter und sie fuhren los. Nach etwa fünf Minuten fragte der Fahrer die 20-Jährige, ob es zu einer der 650 über ganz Amerika verteilten „Planned Parenthood“-Praxen geht. Eine gemeinnützige Organisation, die medizinische Dienste im Bereich Gynäkologie und Familienplanung anbietet. Die Studentin verneinte, doch die Frage irritierte sie. Warum wollte der Fahrer so etwas wissen?

Die 20-jährige Studentin wurde von ihrem Uber-Fahrer im Nirgendwo ausgesetzt

Einige Minuten später dann eine zweite Frage: „Fahren wir zu einer Abtreibungsklinik?“ Die Studentin schreibt, sie war geschockt und wusste nicht, wie sie reagieren sollte. Sie schwieg und starrte aus dem Fenster. Doch der Uber-Fahrer ließ nicht locker. Er gab zwar zu, dass es ihn nichts angehe, aber das hielt ihn nicht davon ab, der jungen Frau eine Moralpredigt zu halten. Er endete mit dem Satz: „Du wirst das den Rest deines Lebens bereuen.“ Mit ganzer Kraft hielt die Studentin ihre Tränen zurück und vermied es, den Fahrer direkt anzusehen. 

Ungefähr auf der Hälfte des Weges fuhr ihr Uber-Chauffeur an den Straßenrand. Sie waren mitten im Nirgendwo. Um sie herum nur Felder und Äcker, ein geschlossener Antiquitätenladen sowie eine Tankstelle. Der Mann drehte sich zu ihr um und sagte, er könne sie nicht weiter befördern und dass sie hier draußen wohl auch keinen anderen Uber-Fahrer finden wird. Daher bot er ihr an, sie wieder zurück in ihre Stadt zu fahren.

Uber warf den Fahrer umgehend raus

Weinend stieg die Studentin aus und rief umgehend ihre Eltern an, doch die gingen nicht an ihr Telefon. Dann versuchte sie es bei ihrem Freund, der die aufgebrachte Frau ein wenig beruhigen konnte. Er rief für sie bei der Praxis an und von dort schickte man ihr ein Taxi. Der Uber-Fahrer wartete noch zehn Minuten und fragte die Studentin erneut, ob sie mitfahren will, dann fuhr er davon. Eine Stunde zu spät kam sie dann in der Abtreibungsklinik an. 

Der Vorfall lässt die junge Frau nicht mehr los. Sie informierte umgehend Uber und meldete den Mann auch bei der örtlichen Polizei. Dabei stellte sich auch heraus, dass der Fahrer eine längere Route als nötig nahm. Vielleicht wollte er sie damit noch mehr unter Druck setzen, dass sie wieder mit ihm zurückfährt. Uber kam wenige Tage später auf die Studentin zu und erzählte ihr, dass so etwas bei diesem Fahrer noch nie vorgekommen war. Dennoch wurde er von dem Transport-Dienst freigestellt. Die Studentin überlegt nun, rechtliche Schritte gegen den Mann einzulegen.

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