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Geliebte und geheime Familie in der Schweiz? Wilde Gerüchte über Putins Privatleben kochen hoch

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Von: Max Partelly

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Über das Privatleben von Wladimir Putin gibt es kaum gesicherte Informationen. Hartnäckig halten sich - wohl genau deshalb - aber bestimmte Spekulationen.

Zürich - Inmitten des Ukraine-Kriegs rückt das Privatleben des russischen Präsident Wladimir Putin ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Wenig ist über selbiges bekannt, es wird viel spekuliert. Zuletzt wurde gemutmaßt, dass sich Putin in einem Bunker im Ural verstecken könnte.

Nun will eine amerikanische Nachrichtenseite einen Hinweis erhalten haben, dass sich die Frau, die angeblich seine Geliebte ist und mit der er vier Kinder haben soll, in der Schweiz versteckt - fernab von den Gräueln des Kriegs in der Ukraine und der immer schlechter werdenden Stimmung in Russland.

Putins Geliebte mit seinen Kindern in der Schweiz?

Ihr Name ist Alina Kabajewa. Sie soll die Geliebte Wladimir Putins sein. Mit ihr soll der russische Präsident sogar vier Kinder haben. Zumindest berichtet das das Nachrichtenportal Page Six unter Berufung auf bislang unbestätigte Quellen. Dem Bericht zufolge gaben die Quellen an, dass sie sich mit Putins Kindern in der Schweiz versteckt hat.

„Während Putin seinen Angriff auf die Ukraine durchführt, unschuldige Bürger angreift und eine Flüchtlingskrise auslöst, versteckt sich seine Familie in einem sehr privaten und sehr sicheren Chalet irgendwo in der Schweiz - zumindest im Moment“, heißt es von der unbekannten Quelle.

Ukraine-Konflikt - Russlands Präsident Putin
Über das Privatleben des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist wenig bekannt. Nun macht ein Gerücht über seine angebliche Geliebte die Runde. © picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Mikhail Klimentyev

Wer ist die angebliche Geliebte vom russischen Präsidenten Putin?

Doch wer ist die angebliche Geliebte des russischen Präsidenten? Kabajewa ist keine Unbekannte - weit gefehlt. Die 38-jährige Russin war eine der erfolgreichsten Turnerinnen ihres Landes. Mit zwei olympischen Medaillen, 14 Medaillen bei Weltmeisterschaften und 21 Medaillen bei Europameisterschaften ist sie eine der höchstdekorierten Gymnastinnen in der Geschichte der rhythmischen Gymnastik. Sie trägt den Spitznamen „Russlands beweglichste Frau“.

Eine Beziehung haben aber weder Putin noch Kabajewa bisher bestätigt. Und doch sollen die beiden Medienberichten zufolge zusammen vier Kindern haben - zwei Söhne und zwei Zwillingstöchter, die im Februar 2015 in der Schweiz auf die Welt gekommen sein sollen.

Für diese Annahmen will Page Six eine Bestätigung einer Quelle erhalten haben: „Alina hat zwei kleine Jungen und Zwillingsmädchen mit Putin, die in der Schweiz geboren wurden.“ Die Kinder sollen den unbestätigten Angaben nach allesamt einen Schweizer Pass haben. Auch Kabajewa könnte einen solchen besitzen, heißt es weiter.

Putins Privatleben: Russlands Präsident trennt streng Öffentlichkeit und Privates

Dass über Putins Privatleben wenig bekannt ist, ist nichts neues. Erst kürzlich machten US-Nachrichtendienste Informationen über die geistige Verfassung Putins zur Toppriorität, da man sich nicht sicher ist, welche Beweggründe tatsächlich hinter seinen kriegerischen Handlungen stecken. Der Präsident Russlands lässt sich nicht gerne in die Karten schauen.

Anders als die Kinder, die er mit Kabajewa haben soll, sind zwei weitere Kinder Putins aus einer früheren Ehe bekannt. Trotz dieses Umstands hielt er diese fast gänzlich vor den Medien versteckt. Öffentlich spricht er fast nie über sie oder gar sein Privatleben allgemein. Seine angebliche Geliebte sei trotz einer hochkarätigen Rolle in Putins Regierung nur selten in der Öffentlichkeit gesehen worden, schreibt Page Six.

Gerüchte über Versteck in der Schweiz: Sanktionen könnten Putins Geliebte und seine Kinder treffen

Die Schweiz verhielt sich bislang sehr neutral in einer Vielzahl von Konflikten und hat sich damit einen Namen gemacht. Sollte sich Putins Geliebte tatsächlich dort aufhalten, könnte sich diese Einschätzung als Fehler herausstellen. Denn neben zahlreichen anderen Staaten entschied sich auch die Schweiz dazu, sich gegen den Krieg Russlands in der Ukraine zu positionieren.

So könnte die Entscheidung des Schweizer Bundesrats vom 28. Februar, die EU-Sanktionen zu übernehmen, unter Umständen auch seine angebliche Geliebte und seine mutmaßlichen Kinder treffen. Die Guthaben einer Liste russischer Personen und Unternehmen wurden in diesem Zusammenhang eingefroren. Ob sie betroffen sind, ist aber unklar, da sie Schweizer Pässe besitzen sollen und ihr Vermögen sehr gut versteckt sein könnte. (mda) *merkur.de und tz.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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