Einbruchkriminalität steigt

Umfrage: Angst vor Einbrechern wächst deutlich

Berlin - Eine Allensbach-Umfrage hat ergeben, dass die Generation Mitte vermehrt Angst vor Einbrechern hat. Rund 10 Prozent gaben an, bereits Erfahrungen mit Einbrechern gemacht zu haben. 

In der sogenannten Generation Mitte wächst die Furcht vor Einbrechern: 35 Prozent der 30- bis 59-Jährigen haben Angst, sie könnten bestohlen oder Opfer eines Einbruchs werden, wie eine am Montag veröffentlichte Allensbach-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergab. Im vergangenen Jahr hatten nur 28 Prozent solche Ängste geäußert. 

Rund zehn Prozent der aktuell Befragten gaben an, sie hätten bereits Erfahrungen mit Einbrechern gemacht. Bei über 40 Prozent wurden Freunde oder Bekannte Opfer eines Einbruchs. Trotz wachsender Angst zeigten sich die Teilnehmer der Repräsentativumfrage überzeugt, dass Einbruchkriminalität wirksam bekämpft werden kann. 

Vor diesem Hintergrund erneuerte der GDV seine Forderung, in den Bauvorschriften Mindestanforderungen für neue Fenster und Türen zu verankern. Insgesamt wurden den deutschen Versicherern 2015 rund 160.000 versicherte Wohnungseinbrüche mit einem Gesamtschaden von 530 Millionen Euro gemeldet. Allein in den vergangenen fünf Jahren nahmen die Zahl der Einbrüche um 30 Prozent und die Leistungen der Versicherer um 50 Prozent zu.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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