Und das um 19.15 Uhr

„Unbeirrt weitergefahren“: 29-Jähriger streift mit 2,82 Promille Ampelmast und Verkehrsschild

Ein Fahrer striff einen Ampelmasten und fuhr unbeirrt weiter. (Symbolbilder)
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Ein Fahrer striff einen Ampelmasten und fuhr unbeirrt weiter. (Symbolbilder)

Der 1. Mai lädt zu vielen Dummheiten ein. Ein 29-Jähriger hat sich volltrunken ins Auto gesetzt und dabei einen Ampelmasten zerstört.

Mannheim/Feudenheim - Am Wochenende greifen einige Deutsche zur Flasche. Alkohol gehört für einige zur Freizeitbeschäftigung. Das mag in kleinen Mengen auch nicht wild sein, doch wenn es zu viel wird, passieren einige Dummheiten. Schnell ist die Grenze von 0,5 Promille überschritten und die Teilnahme am Straßenverkehr somit verboten.

Mannheim: Betrunkener Lenker fährt unbeirrt weiter

Schon in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai hat ein Traktor-Lenker in Rheinland-Pfalz für einen kuriosen Moment gesorgt, als die Polizei den jungen Mann mit einer Kiste Bier* nach Ausgangssperre aus dem Verkehr zog. Ganz so lange hat allerdings ein 29-Jähriger nicht gewartet.

Am Abend des 1. Mai um 19.15 Uhr ist der junge Mann mit seinem Daimler-Benz in Richtung Feudenheim (einem Stadtteil von Mannheim in Baden-Württemberg) gedüst. Der Autofahrer verlor die Kontrolle und streifte einen Ampelmasten sowie ein Verkehrsschild. Doch das schien ihn wenig zu interessieren, wie das Polizeipräsidium Mannheim berichtet, denn der 29-Jährige setzte seine Fahrt „unbeirrt fort“.

Mannheim: 2,82 Promille werden festgestellt

Ein Rettungswagen wurde zum Zeugen und alarmierte die Polizei. Als der 29-Jähriger sein Fahrzeug parkte, kontrollierten ihn die herbeigerufenen Beamten. Und beim Blick auf das Testgerät wurde schnell deutlich, warum der Verkehrs-Rowdy ungeachtet des Schadens weiterfuhr: 2,82 Promille zeigte das Gerät wohl an. Wie die Polizei weiter berichtet, wurde der Führerschein einbehalten und eine Blutprobe entnommen.

„Der Schaden an seinem Pkw wird auf ca. 4000,- Euro geschätzt. Der Schaden an den verkehrstechnischen Einrichtungen beläuft sich auf ca. 2000,- Euro“, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung. Ein teurer Rausch für den 29-Jährigen, der sich jetzt der Gefährdung des Straßenverkehrs und der Trunkenheit am Steuer verantworten muss.

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