Salzburger wollte Kindern helfen

Auf Unglücksfähre: Sorge um Erwin Schrümpf

Passagier Erwin Schrümpf.

Salzburg - Unter den Passagieren der Norman Atlantic ist auch der Österreicher Erwin Schrümpf. Seine Familie und Freunde machen sich große Sorgen um den 50-Jährigen.

Der Mann aus Seeskirchen (Flachgau) ist Gründer der Griechenlandhilfe – Verein für humanitäre Hilfe in Griechenland und organisiert seit Jahren Hilfstransporte in das gebeutelte Land. An Weihnachten war der 50-Jährige in Griechenland, um auf einer Kinderkrebsstation in Patras Medikamente, Kuscheltiere und andere Spielsachen zu verteilen. Jetzt befand sich Schrümpf auf dem Rückweg seines Hilfstransportes, als er sich gestern Früh per Handy bei einem guten Freund meldete.

Laut Kronen Zeitung schrieb der ehrenamtliche Helfer: „Das Schiff brennt.“

Ein Anruf gegen 5.30 Uhr brach ab, die Verbindung war zu schlecht. „Wir machen uns große Sorgen um Erwin. Es gibt keine klaren Informationen“, sagte der Freund gegenüber österreichischen Medien. Seit 10 Uhr könne er ihn nicht mehr erreichen. „Ich vermute, die Leitungen sind überbelegt.“

Insgesamt 14 Hilfstransporte hat Schrümpf seit 2012 nach Griechenland schon organisiert. Nun beten alle seine Angehörigen, dass er auch diesmal gesund von seiner Mission zurückkehrt.

tz

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