Warme Kleider für 223.000 Kinder

Danke für dieses Winterpaket

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Aus dem Warenlager von Unicef, das 3000 Quadratmeter umfasst, sind inzwischen 223.000 Kinder mit Paketen versorgt worden.

Auf den Bergen rund um Zakho liegt Schnee. Es sind die ersten Flocken dieses Jahres, die liegen bleiben. Fast idyllisch schaut es aus, wie die kargen Felsen so überzuckert in den Himmel ragen.

Winter im Nordirak. Winter für 1,8 Millionen Flüchtlinge. Für Menschen, die wie hier in Zakho an der türkisch-irakischen Grenze in provisorischen Zelten hausen, heißt das vor allem eines: frieren. In der Nacht sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Dazu kommt der Wind. Die Flüchtlingskinder brauchen überall hier dringend warme Kleidung. In diesem Camp ist die Winterversorgung durch Unicef schon so gut wie abgeschlossen. In vielen anderen Regionen warten die Menschen jeden Tag sehnsüchtig, ob ein Transporter kommt.

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In ganz Kurdistan sind inzwischen 223 000 Kinder mit Winterpaketen versorgt worden. Bevor ein Kind Jacke, Mütze, Schuhe, Schal, Handschuhe und Strumpfhose erhält, hat so ein Paket schon eine lange Reise hinter sich. Den Bedarf an Kleidung, Decken, Impfstoffen und Hygieneboxen melden die Versorgungsexperten von Unicef direkt ins Zentrallager nach Kopenhagen. Von dort aus werden Verträge mit Produzenten geschlossen, Lieferketten festgelegt, der Transport organisiert. „Bei uns funktioniert das nicht anders als in einem anderen wirtschaftlich arbeitenden Unternehmen. Wir suchen Firmen, die uns zum günstigsten Preis die beste Qualität liefern“, erklärt Nothilfe-Expertin Freya von Groote, die seit vier Jahren im Irak arbeitet.

Die Bestellungen landen im türkischen Hafen Mersin. Dort wird die Fracht von Schiffen auf Lastwagen umgeladen. Dann geht es nach Kurdistan ins dortige Lager in Erbil. Zwischen zehn und 20 Trucks treffen pro Tag mit Paketen und Hilfsgütern ein. Ingesamt sind 20 Laster im Einsatz, um die Kinder und Familien schließlich vor Ort zu versorgen.

tz-Aktion mit Unicef: Bilder aus den Krisengebieten

tz-Aktion mit Unicef: Bilder aus den Krisengebieten

In den Hallen stapeln sich rund 30 verschiedene Artikel-Boxen. Je nach Alter ist der Inhalt anders. Babys haben andere Bedürfnisse als Teenager. Neben Kleidung verteilt Unicef auch Notrationen an Energiernahrung für unterernährte Kinder, Hygiensets und Schulmaterialien, mobile Sanitäranlagen. Von Groote: „Wir haben rund 35 Prozent der Geldmittel erhalten, die wir brauchen. Und wir können leider nur das verteilen, was finanziert ist.“ Bislang beläuft sich das vorhandene Hilfsbudget auf knapp 90 Millionen. Um alle Betroffenen mit dem Nötigsten im kommenden Jahr zu versorgen, sind weitere 180 Millionen Euro notwendig. „Ohne weitere Spenden sind die Kinder verloren“, so von Groote.

tz-Aktion für Unicef: Spenden Sie für Flüchtlingskinder

Erfahren Sie mehr über die Aktion der tz mit Unicef auf tz.de/unicef

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