Eine Aktion von tz & Unicef

Helft den Kindern in Bangladesch

Zwei Freunde, die durch dick und dünn gehen: Khadir und Muhammed (beide 6)

München - In Bangladesch leben 82 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung – unter der Armutsgrenze. Die tz hat gemeinsam mit UNICEF eine Spendenaktion gestartet.

Es ist noch nicht allzu lange her, da überraschte Professor Robert Worcester von der renommierten Londoner School of Economics die Welt mit den Ergebnissen seiner Glücksstudie. Bangladesch gehörte demnach zu den glücklichsten Ländern der Erde. Deutschland landete auf Platz 42. Armut macht also glücklich?

Eine Woche in dem südasiatischen Flächenstaat hat mir gezeigt, dass hier unglaublich viele warmherzige, offene und sehr, sehr freundliche Menschen leben. Die sich helfen und miteinander durchs Leben gehen. Das mag für die wissenschaftliche Studie reichen, um Bangladesch als Land mit glücklichen Menschen zu bezeichnen. Arm bleibt es aber trotzdem. Und Glück sieht ehrlich gesagt irgendwie anders aus. Glückliche Kinder haben keinen Hunger. Glückliche Kinder schuften nicht den ganzen Tag. Glückliche Kinder laufen nicht barfuß mit eitrigen Fußsohlen durch den Dreck der Großstadt.

Ein Stück Kindheit und damit auch ein kleines Stück Glück,können Sie den Kindern von Bangladesch mit Ihrer Spende schenken. Konkret gibt es dafür einige Gründe:

Darum werden Ihre Spenden gebraucht

Weil hier 82 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung – unter der Armutsgrenze leben.

Weil das Land in regelmäßigen Abständen überschwemmt wird und die Wassermassen verheerende Schäden anrichten. Das ist nicht zuletzt eine Folge des Klimawandels, für den auch wir alle mitverantwortlich sind.

Weil in vielen Regionen das Wasser durch Arsen verseucht ist, Krankheiten und schleichende Vergiftungen sind die Folge. 22 Millionen Menschen haben nur dieses Wasser zur Verfügung. 20 000 Kinder sterben so Jahr für Jahr an der schlechten Wasserversorgung und Durchfallerkrankungen.

Weil mehr als fünf Millionen Kinder arbeiten müssen, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen. Mädchen und Buben im Schulalter schuften bis zu zwölf Stunden am Tag. Für Schule bleibt da weder Zeit noch Geld.

Weil es in den großen Städten geschätzte drei Millionen Straßenkinder gibt, die sich ganz alleine durchschlagen müssen. Sie betteln, wühlen im Müll, versorgen sich alleine und schlafen neben den Straßen.

Wir finden, das sind mehr als genug Gründe, um die Arbeit von Unicef in Bangladesch und damit die Kinder zu unterstützen.

Das passiert mit Ihren Spenden

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen finanziert insgesamt 8000 Slumschulen, sogenannte einfach Lernzentren, die sich speziell um arbeitende Kinder kümmern. 2000 Buben und Mädchen zwischen acht und 14 Jahren werden in sechs Städten betreut. Unicef stellt das Schulmaterial und hilft bei der Lehrerausbildung. Auf dem Stundenplan stehen Lesen und Schreiben, Rechnen und Landeskunde, aber auch Themen des täglichen Lebens wie Gesundheit und Hygiene.

In vier ausgewählten Distrikten versorgt Unicef die Familien erstmals mit sauberem Trinkwasser. In Raya Azebo beispielsweise werden zwei Tiefbrunnen gebohrt und mit Pumpen und Generatoren ausgestattet. Über ein Rohrsystem bekommen 27 000 Menschen in den umliegenden Dörfern sauberes Wasser.

Um die hygienische Situation zu verbessern, entstehen gerade 16 Gesundheitsstationen mit einfachen Latrinen und Waschgelegenheiten.

Unicef unterstützt die Stiftung Acids Survivors Foundation, die sich um die medizinische Betreuung von Säure-Opfern kümmert. Denn immer häufiger attackieren enttäuschte Verehrer Mädchen und Frauen mit Säure aus alten Autobatterien, um sich zu rächen. Pro Jahr gibt es Hunderte dieser brutalen Überfälle, die Gesicht und Körper der Opfer entstellen. Für die Stiftung, die das Kinderhilfswerk finanziert, arbeiten Frauen, die selbst Opfer von Säure-Attentaten sind.

 

tz-Stichwort Bangladesch

Mit etwa 164 Millionen Einwohnern ist die Volksrepublik Bangladesch das siebtgrößte Land der Welt. Unter den Flächenstaaten weist es die höchste Bevölkerungsdichte auf. Mehr als 60 Millionen Kinder leben in Bangladesch. Das sind mehr als die Gesamtbevölkerung von Großbritannien.

Der größte Teil Bangladeschs wird vom Delta der Flüsse Brahmaputra, Ganges und Meghna gebildet. Die Hauptstadt Dhaka liegt nur sechs Meter über dem Meeresspiegel. Die Volksrepublik grenzt im Süden an den Golf von Bengalen, im Südosten an Myanmar und wird sonst von Indien umschlossen. Wirtschaftlich ist das Land von der Textilindustrie geprägt, von Jute- und Lederproduktionen sowie Betrieben, die Keramik herstellen. Stahlwerke, Werften sowie Chemie- und Pharmaunternehmen sind in Bangladesch ansässig. Auch wenn sich die Wirtschaft rasant entwickelt, ist die Bedeutung der Landwirtschaft groß. 56 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiten im Agrarbereich.

Für 10 Euro Spende ein Traumauto gewinnen

Wer von einem Premium-Kompaktwagen träumt, der hat einen BMW 1er vor Augen. Auf der Straße ist er soagil wie kaum ein anderer seiner Klasse, in Sachen Sicherheit kassiert der Bestseller aus München Bestnoten. Diesen Traumwagen können Sie, liebe Leser, bei unserer Weihnachtsaktion zugunsten von Unicef gewinnen. Unter allen Spendern, die mindestens zehn Euro auf eines unserer Spenden-Konten einzahlen, verlosen wir einen BMW 114i im Wert von 24.680 Euro. Dabei kann sich unser Gewinner das Fahrzeug bis zu diesem Wert selbst zusammenstellen. Bei der Auswahl stehen ihm die Fachleute von der BMW-Automag München in der neuen Filiale Trudering zur Seite.

Der Fünf-Türer ist schon als Basis-Modell mit allem ausgestattet, was modernen Fahrspaß ausmacht. Serienmäßig verfügt der BMW 1er über die umfangreiche EfficientDynamics Technologie. Selbstverständlich verfügt Ihr Traumauto über Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, höhenverstellbare Fahrer- und Beifahrersitze, elektrisch verstellbare Außenspiegel, ein Radio mit CD-Laufwerk, eine Klimaanlage sowie umfassende Sicherheitsausstattungen.

Jetzt auf die Straße: Dort schafft es der Vierzylinder mit 102 PS dank Turbo-Schub in 11,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Spitze liegt bei knapp Tempo 200, der Verbrauch bei 5,5 Liter je 100 Kilometer.

Wichtig: Bitte notieren Sie Namen und Adresse auf dem Überweisungsträger, damit wir Sie erreichen können, falls das Los auf Sie fällt. Den Gewinner ziehen wir nach Abschluss unserer Weihnachtsaktion.

So können Sie spenden

Mit Ihrer Spende – und sei sie auch noch so klein – unterstützen Sie die tz-Aktion „Helft den Kindern in Bangladesch“. Der Erlös geht zum Beispiel in die Slum-Schulen für Straßenkinder. Bitte geben Sie das Stichwort „Bangladesch“ an. Denn wir möchten nach wie vor auch den Opfern des Taifuns auf den Philippinen helfen (Stichwort „Taifun“).

Bei Spenden bis 100 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Quittung fürs Finanzamt. Bei größeren Beträgen bekommen Sie automatisch von Unicef eine Spendenbescheinigung zugeschickt. Bitte geben Sie deshalb im Feld „Verwendungszweck“ unbedingt Namen und Adresse an. Empfänger ist Unicef.

Die Spendenkonten:

- Commerzbank
Kontonummer 326 900 000
BLZ 700 800 00

- Stadtsparkasse München
Kontonummer 263 525
BLZ 701 500 00

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie noch Fragen, wollen Sie selbst aktiv werden, eine Veranstaltung oder Spendensammlung organisieren? Dann rufen Sie an oder schreiben Sie eine E-Mail. tz-Redakteurin Dorit Caspary war in Bangladesch, um sich die Projekte für die Kinder anzusehen. Sie können sich sicher sein: Jeder Spenden-Euro ist dort gut angelegt. Sie erreichen unsere Unicef-Reporterin unter Tel. 089/5306 512 oder per E-Mail unter dorit.caspary@tz.de

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