Unglück in Rheinland-Pfalz 

15-Jähriger stirbt bei Suche nach seinem Handy - Leiche bleibt monatelang unentdeckt

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Unter solchen Heuballen lag über Monate die Leiche des Jugendlichen (Symbolbild).

Monatelang wurde nach Daniel gesucht, dabei lag der 15-Jährige ganz in der Nähe seines Elternhaus tot auf einem Feld. 

Unnau - Ein schreckliches Drama spielte sich im Dorf Unnau im rheinland-pfälzischen Westerwald ab. Am 15. April, einem Sonntagabend, verließ der 15-jährige Daniel die elterliche Wohnung. Er nahm eine Müllzange mit, um nach seinem Handy zu suchen, das er irgendwo verloren hatte. Erst fast fünf Monate später wurde der Jugendliche wiedergefunden - tot. 

Ein Bauer aus Unnau verlud am 14. August Strohballen auf seinem Feld, als darunter die Leiche des Jungen auftauchte. Er lag nur 1,2 Kilometer vom Elternhaus entfernt auf dem Acker. 

Tragischer Unfall: Darum lag die Leiche unter den Strohballen

Offenbar war Daniel auf der Suche nach seinem Handy auf die Strohballen geklettert, auf denen er sich gerne aufhielt, wie die Bild am Sonntag von seinem Vater erfuhr. Dann muss es zum Unglück gekommen sein. Vermutlich rutschte er kopfüber in einen Spalt und konnte sich nicht mehr befreien. „Er hatte keine Chance“, erklärte Polizeichef Achim Grahn der BamS

"Nach Aussage des Landwirts wiegen die Strohballen jeweils 750 bis 1.000 Kilogramm", sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Bei Feuchtigkeit können die verpackten Strohballen glitschig werden, Daniel dürfte abgerutscht sein, ein Hinweis auf Fremdverschulden gebe es nicht. Die Polizei will nicht preisgeben, ob der Junge erstickt ist oder durch die enormen Gewichte erdrückt wurde.

Verzweifelte Suchaktion des Vaters

Sein Vater hatte über Monate in ganz Deutschland mit Plakaten an Bahnhöfen, Bushaltestellen und Tankstellen nach seinem Sohn gesucht. Vergebens, Daniel war da längst verstorben. Auch eine Suchaktion mit 40 Beamten der Polizei mitsamt einer Hundestaffel blieb erfolglos. Die Todesnachricht löste im Westerwald große Anteilnahme aus. 

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mag

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