Untersuchungen nach tödlichem Flugunfall angelaufen

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Polizisten sichern in Rechberghausen (Baden-Württemberg) die Absturzstelle. Foto: Sven Friebe

Rechberghausen/Braunschweig (dpa) - Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs bei Göppingen haben Flugunfall-Experten die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. In der einmotorigen Piper waren am Sonntag ein Kunstflieger und eine Begleiterin ums Leben gekommen.

Die Anordnung der Trümmerteile und die Vermessung des Unglücksorts sollen nun Hinweise auf die Unfallursache geben, sagte ein Sprecher von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig am Montag.

Nach Erhebungen der Behörde gehen die Abstürze von Leichtflugzeugen in Deutschland seit Jahren zurück: Unfälle im Luftverkehr mit Flugzeugen unter zwei Tonnen Gewicht waren im Jahr 2013 mit bundesweit 57 leicht gesunken. Dabei starben acht Menschen. Im Jahr zuvor war es zu 76 Unfällen mit zwölf Toten gekommen. Bei den meisten Abstürzen von Kleinflugzeugen versage entweder die Technik oder dem Pilot unterlaufe ein Fehler, sagte der BFU-Sprecher. "Meist folgt das eine aufs andere." Die Untersuchung der in Rechberghausen abgestürzten Sportmaschine könnte noch Monate andauern. Ein Abschlussbericht der Behörde dauere im Schnitt ein Jahr.

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