Aussichten

Unwetter in Deutschland bis zum Wochenende

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Gewitter

Die Unwetter halten Deutschland weiter in Atem. Erst am Wochenende wird es wieder freundlicher. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewitter und Starkregen mit Hagel. 

Offenbach - Die Wetteraussichten für Deutschland werden wieder etwas freundlicher: Nach einem regnerischen Tagesauftakt im Norden und in der Mitte Deutschlands soll es am Donnerstag nur noch einzelne Schauer und Gewitter geben. Vor allem im Süden scheine häufiger die Sonne, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch. Mit Unwettern müsse nur noch vereinzelt gerechnet werden. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen 19 Grad an der Nordsee und 33 Grad in Südostbayern. Detaillierte Aussichten für Bayern finden Sie bei Merkur.de*

Am Freitag erwarten die Meteorologen vor allem im Süden und im Osten längere freundliche Wetterabschnitte, während im Nordwesten eine dichte Wolkendecke den Himmel bedeckt. Vor allem im Süden bleibt es sommerlich warm. Im Alpenraum können Gewitter auch Starkregen und Hagel mit sich bringen.

Das Wochenende beginnt am Samstag jedoch weitgehend niederschlagsfrei. Erst am Abend kann es in der Mitte und später im Osten Deutschlands regnen. Über den Alpen sind zudem erneute Gewitter möglich. An den Küsten bleibt es mit etwa 20 Grad eher frisch, während es im Süden bis zu 30 Grad warm wird.

2017 schon mehrere Tote bei Stürmen in Deutschland

Unwetter haben in Deutschland allein in diesem Jahr schon sechs Menschen das Leben gekostet - darunter das jüngste Opfer in Baden-Württemberg. Ein Rückblick:

  • 19. Juli: Bei heftigen Gewittern mit starkem Regen, Sturm, Hagel und Blitzeinschlägen wird eine 51 Jahre alte Frau in Dortmund unter einem umgestürzten Baum eingeklemmt. Sie stirbt im Krankenhaus.
  • 22. Juni: In Niedersachsen erschlägt ein umstürzender Baum einen 50 Jahre alten Mann in seinem Auto. Eine 83 Jahre alte Autofahrerin stirbt nach dem Zusammenprall mit einem umgestürzten Baum.
  • 7. Juni: Ein drei Meter langer Ast erschlägt eine 73 Jahre alte Spaziergängerin in Sachsen. Er hatte sich bei starkem Wind in rund 15 Metern Höhe gelöst.
  • 18. März: Eine Autofahrerin in Brandenburg wird nahe der polnischen Grenze tödlich verletzt. Ein Baum stürzte auf ihr Auto.

dpa

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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