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Mitbringsel steht unter Artenschutz: Deutscher Familie droht nach Urlaub ein Mega-Bußgeld

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Von: Franziska Schwarz

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Symbolbild: Eine dreiköpfige Familie, von hinten aufgenommen, macht sich mit ihren Rollkoffern in Deutschland auf dem Weg zu einer Fähre.
Eine deutsche Familie (Symbolbild) erlebte nach ihrem Urlaub eine böse Überraschung. © Rust/Imago

Das Souvenir ist eigentlich ein Mitbringsel, das viele Deutsche aus ihrer Kindheit kennen dürften. Ein aktueller Fall wog aber - im wörtlichen Sinn - schwer.

Berlin/Potsdam - Das Souvenir war verständlicherweise verlockend, stand aber unter Artenschutz. Außerdem war es wohl alles andere als leicht zu transportieren. Zollbeamte haben am Berliner Flughafen zwei Schalen einer geschützten Riesenmuschel im Gepäck einer Familie gefunden. Ihr droht nun ein hohes Bußgeld.

Geschütztes Urlaubssouvenir wiegt 30 Kilo – 10.000 Euro Bußgeld drohen

Die Reiserückkehrer hätten die insgesamt 30 Kilogramm schweren Muschelschalen aus dem Urlaub in Kenia mitgebracht, teilte das Hauptzollamt in Potsdam mit.

Bis zu 10.000 Euro müssen die Urlauber jetzt möglicherweise zahlen: Das Mitbringsel steht unter Artenschutz und hätte nach den Angaben vom Mittwoch beim Zoll angemeldet werden müssen.

Zoll beschlagnahmt Muschelschalen von Urlaubern: „Kein Kavaliersdelikt“

Es sei „kein Kavaliersdelikt“, geschützte Tiere nach Deutschland einzuführen, so ein Sprecher des Zolls. Die Muschelschalen wurden beschlagnahmt.

Nach Angaben des Hauptzollamts handelt es sich um Schalen der Großen Riesenmuschel (Tridacna gigas), die sich in den zwei Gepäckstücken befanden. Sie könne bis zu 140 Zentimeter groß werden. (dpa/frs)

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