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Urlaubsjet in Not: Qualm aus Triebwerk!

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Belgrad - Wie schlimm war es wirklich? Eine Boeing 737 der deutschen Fluggesellschaft XL Airways musste am Samstag auf ihrem Flug von Frankfurt nach Antalya in der serbischen Hauptstadt Belgrad notlanden.

An Bord befanden sich 182 Passagiere sowie sechs Besatzungsmitglieder.

Über die Umstände des Zwischenfalls wird heftig diskutiert. Serbische Zeitungen schreiben, die Maschine sei nur knapp einer Katastrophe entgangen und berufen sich dabei auf Augenzeugen. Aus dem linken Triebwerk sollen bis zu vier Meter hohe Flammen geschlagen sein!

Das weist man bei XL Airways zurück. Ein Sprecher: „Es war keine Katastrophe im Anmarsch. Es hat nie eine offene Flamme gegeben.“ Er beruft sich dabei auf Angaben der Crew und von Passagieren. Als die Boeing zum Stehen kam, sei aus dem linken Motor etwas Qualm aufgestiegen. Die Feuerwehr habe das Triebwerk mit Schaum abgedeckt.

Anders klingt die Darstellung des Geschehens durch Flughafendirektor Bojan Kristo: Nur durch die Umsicht des Piloten, das schnelle Eingreifen der Feuerwehr und Glück sei eine Explosion der 7000 Liter Kerosin im Tank verhindert worden.

Immerhin: Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Sie wurden am Samstag mit einer Ersatzmaschine in ihren Urlaub geflogen.

Quelle: tz

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