Frust über Entlassung

US-Angestellter enthauptet Kollegin: FBI ermittelt

Oklahoma City - Ein 30-jähriger Mann attackiert zwei Ex-Kolleginnen mit einem Messer und trennt einer der Frauen den Kopf ab. Nun gibt es Anhaltspunkte, dass die Tat einen terroristischen Hintergrund haben könnte.

Nach der Enthauptung einer Frau an ihrem Arbeitsplatz in den USA hat sich die Bundespolizei FBI in die Ermittlungen eingeschaltet. Die Hintergründe der Bluttat in Moore (Bundesstaat Oklahoma) blieben zunächst noch unklar.

Ein 30-jähriger Mann hatte laut Polizeiangaben am Donnerstag nach seiner Entlassung eine ehemalige Arbeitskollegin in einer Lebensmittelfabrik mit einem Messer angegriffen. Er stach die 54-Jährige nieder und trennte dann ihren Kopf ab. Eine zweite Frau verletzte er mit Messerstichen, bevor der Topmanager der Fabrik - in seiner Freizeit ein Hilfssheriff - ihn mit zwei Gewehrschüssen stoppte. Sowohl die zweite Frau als auch der Täter wurden am Wochenende im Krankenhaus behandelt.

Das FBI wurde in die Ermittlungen eingeschaltet, weil Ex-Kollegen des Mannes aussagten, er habe versucht, sie zum Islam zu bekehren. Die islamistische Terrormiliz IS in Syrien hat in den vergangenen Wochen drei westliche Geiseln enthauptet und Videos von den Bluttaten ins Internet gestellt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesen

„Ich will heute noch b...“ - Über diese Döner-Bestellung lacht das Netz
„Ich will heute noch b...“ - Über diese Döner-Bestellung lacht das Netz
So verzweifelt suchen Eltern im Netz nach ihren Kindern
So verzweifelt suchen Eltern im Netz nach ihren Kindern
Dieses dänische Model ist angeblich zu dick für Louis Vuitton
Dieses dänische Model ist angeblich zu dick für Louis Vuitton
Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger
Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion