Er verlor fast sein Besuchsrecht

"Unfähiger" US-Vater verbietet Sohn Fastfood

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Ginge es nach einer US-Gerichtspsychologin, dürfte ein gesundheitsbewusster Vater seinen Sohn kaum noch sehen.

New York - Ein US-Vater klagt wegen Verleumdung gegen eine Gerichtspsychologin. Die hatte ihm "elterliche Unfähigkeit" diagnostiziert, weil er seinen Sohn kein Fastfood essen ließ.

Verleumdungsklage gegen eine Gerichtspsychologin: Dr. Marilyn Schiller hatte David Schorr als “unfähigen Vater, der nicht in der Lage ist, sich um sein Kind zu kümmern” hingestellt. Wie es zu diesem harten Gutachten kam: Der 43-Jährige hatte seinem fünfjährigen Sohn verboten, bei McDonald’s zu essen.

Schorr und Ex-Frau Bari liefern sich einen erbitterten Sorgerechtskrieg um ihren Sohn. Als der Kleine beim Vater zu Besuch war, wollte er unbedingt einen Burger essen gehen. Laut Gerichtspapieren stellte der Vater seinem Sohn vor die Wahl, etwas gesünderes zu wählen oder ohne Essen ins Bett zu gehen: “Er bekommt von seiner Mutter zu viel Fastfood. Er ist ausgerastet, als ich ihm Nein gesagt habe.”

Der dickköpfige Junge ging am Ende mit knurrendem Magen schlafen und beschwerte sich bei seiner Mutter am nächsten Tag. Die alarmierte Schiller, die in ihrem Bericht – ohne den Vater anzuhören – ans Gericht appellierte, “das Besuchsrecht des Vaters drastisch zu reduzieren.” Das lies sich David Schorr nicht bieten und zog jetzt Schiller vor Gericht.

ds

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