Bienenstock rund 100 Pfund schwer

Bienenschwarm attackiert Feuerwehr: Mehrere Personen ins Krankenhaus gebracht - ein Todesfall

Ein Mann in voller Schutzkleidung versucht einen riesigen Bienenstock aus einem Baum zu entfernen.
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Ein Bienenschwarm sorgte in den USA für mehrere Verletzte und sogar einen Todesfall. (Screenshot)

Ein riesiger Bienenschwarm sorgte im US-Bundesstaat Arizona für einen Einsatz der Feuerwehr. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt, ein Mann kam ums Leben.

Tucson - „Unsere Mission: Leben zu retten, Eigentum zu beschützen und uns um die Gemeinde zu kümmern.“ Das schreiben die Einsatzkräfte des „Nothwest Fire District“ auf ihrer Homepage. Die Feuerwehrleute aus Tucson im US-Bundesstaat Arizona wollen helfen - müssen sich dazu teilweise aber auch selbst in Gefahr begeben. Im schlimmsten Fall geht es dabei sogar um Leben und Tod, wie ein Einsatz vom vergangenen Freitag (30. Juli) zeigt.

Bienenschwarm attackiert Feuerwehr: Mehrere Personen ins Krankenhaus eingeliefert

Gegen 12 Uhr mittags sei ein Notruf eingegangen, teilte das „Northwest Fire District“ via Twitter mit. Der Grund: ein Bienenschwarm. Mindestens sechs Personen berichteten demnach, mehrfach von den Insekten gestochen worden zu sein. „Drei Patienten (Zivilisten), die glauben Hunderte Male gestochen worden zu sein, erhielten eine medizinische Untersuchung oder wurden dafür transportiert“, schrieben die Einsatzkräfte weiter.

Die stechenden Tiere kamen dabei wohl aus einem riesigen Bienenstock, der in einem nahegelegenen Baum gefunden wurde. In ihrem Tweet schätzten die Einsatzkräfte das Gewicht auf etwa 100 Pfund, was etwas mehr als 45 Kilogramm entspricht. Neben den Zivilisten hatten es die Bienen allerdings auch auf die Männer und Frauen in Uniform abgesehen. „Drei unserer Feuerwehrleute wurden während des Einsatzes mehrmals gestochen“, erklärte die Feuerwehr auf Twitter.

Bienenschwarm attackiert Feuerwehr in den USA: Einsatzkräfte bestätigen ein Todesopfer

Eine Person traf es dabei besonders schlimm: „Ein Feuerwehrmann, bei dem vermutet wurde, dass er etwa 60 Mal gestochen wurde, wurde zur Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus gebracht“, so das „Northwest Fire District“. Im späteren Verlauf des Tages wurde der Betroffene wieder entlassen. Die beiden weiteren Gestochenen benötigten keine medizinische Behandlung, hieß es weiter.

Kurze Zeit später twitterte die Feuerwehr allerdings bereits ein trauriges Update. „Nach dem Vorfall von heute Nachmittag können wir einen Todesfall bestätigen, einen erwachsenen Mann“, so die Meldung. Ob es sich bei dem Toten um einen Feuerwehrmann oder um einen Zivilisten handelte, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Im US-Bundesstaat Tennessee wurde im Jahr 2019 ebenfalls eine erschreckende Bienen-Entdeckung gemacht. Was wie eine normale Wand aussah, wurde bei genauem Hinsehen zum Horror. Auch in München gab es im Mai eine Bienen-Invasion. Am Gärtnerplatz musste sogar die Feuerwehr eingreifen.

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