Polizei in Miami nimmt Mordermittlungen auf

Tragisches Unglück: Dreijähriger Junge wird auf eigener Geburtstagsfeier erschossen

An seinem eigenen Geburtstag wurde der kleine Elijah erschossen.
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An seinem eigenen Geburtstag wurde der kleine Elijah erschossen.

Wieder musste ein Kind in Amerika wegen sinnloser Waffengewalt sterben. Ein dreijähriger Junge wurde auf seiner eigenen Geburtstagsparty erschossen.

Miami - Am Samstagabend, 24. April, ist in einem Vorort von Miami ein schreckliches Unglück passiert. Wegen sinnloser Waffengewalt in Amerika lebt ein kleiner Junge nicht mehr, er wurde auf seiner eigenen Geburtstagsfeier erschossen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die Polizei im US-Bundesstaat Florida ermittelt nun nach den tödlichen Schüssen in dem Fall.

Dreijähriger Junge wird auf eigener Geburtstagsfeier erschossen - Polizei nimmt Ermittlungen auf

Der dreijährige Junge namens Elijah feierte am Samstag vorab seinen Geburtstag. In wenigen Tagen wäre der Kleine vier Jahre alt geworden. Während der Party passierte der furchtbare Vorfall. Nach Angaben der Polizei von Miami-Dade am Dienstag begannen Unbekannte vor dem Haus eine Schießerei mit halbautomatischen Waffen. Der dreijährige Junge wurde dabei mutmaßlich von einer irregeleiteten Kugel getroffen. Das Kleinkind sei ins Krankenhaus gebracht worden, dort aber an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Polizei nahm Mordermittlungen auf.

Familie von Opfer zeigt sich erschüttert nach Tod von dreijährigem Jungen in Miami

Elijahs Familie ist erschüttert. Sie sagte den örtlichen Medien, ihr Sohn habe am Samstag gemeinsam mit einem anderen Kind seinen Geburtstag gefeiert. Auf einem Video von der Feier waren spielende Kinder in einem Pool zu sehen.

US-Präsident Joe Biden will Waffenrecht in USA verschärfen

Tragischer Vorfall in Miami: Am Tatort fallen laut Polizei mehr als 60 Schüsse

Neben Elijah wurde noch ein weiterer Mensch verletzt, nach Polizeiangaben handelt es sich um einen 21-Jährigen. Der Mann wurde von Schüsse verwundet. Insgesamt fand die Polizei am Tatort mehr als 60 Kugeln vor. „Ich bin komplett entsetzt, ich bin angewidert“, sagte der örtliche Polizeichef Alfredo Ramirez III. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, wurde eine Belohnung von 15.000 Dollar (12.400 Euro) ausgesetzt. Elijahs Schicksal ist kein Einzelfall. Kinder werden in den USA immer wieder Opfer von Waffengewalt. Kritiker machen dafür die lockere Waffengesetzgebung verantwortlich. Die Organisation Amnesty International sieht die Waffengewalt in den USA als Krise für die Menschenrechte in dem Land. Auch Präsident Joe Biden präsentierte Regeln zur Eindämmung der Schusswaffengewalt in den USA und wurde emotional. (lf/afp)

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