Arbeitsministerium alarmiert

Ex-Chef knallt kündigendem Mitarbeiter ekligen Racheakt vor die Tür - so eine Lohnauszahlung ist sehr selten

„F*** you!“: Der ehemalige Chef hat sich fies an einem Mitarbeiter gerächt, der nach Kündigung auf sein ausstehendes Gehalt bestanden hatte. (Screenshot)
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„F*** you!“: Der ehemalige Chef hat sich fies an einem Mitarbeiter gerächt, der nach Kündigung auf sein ausstehendes Gehalt bestanden hatte. (Screenshot)

Die Kündigung eines Mitarbeiters hat einen Chef in Georgia wohl komplett auf die Palme gebracht. Er pfeffert ihm einen zentnerschweren und ekligen Lohn in den Garten.

Atlanta / USA - Diese Kündigung lief offensichtlich alles andere als glatt. Ein Mann aus Georgia hatte seinen Job hingeschmissen und wartete geschlagene vier Monate auf den letzten Monatslohn. So beschreibt zumindest seine Freundin die Begebenheiten.

Georgia: Mann kündigt und wartet monatelang auf letztes Gehalt - Streit mit Chef gerät aus den Fugen

„Der letzte Gehaltsscheck von meinem Freund wurde in Pennies ans Ende der Einfahrt geliefert“, dokumentiert sie jetzt den außergewöhnlichen Abschiedsgruß bei Instagram, „um acht Uhr abends an einem Freitag. Sein letzter Arbeitstag war im November.“ Ihre Follower sind entsetzt.

Ihr Freund habe die Kündigung damals vollständig und mit der angemessenen Zwei-Wochen-Frist abgegeben. Der Chef sei daraufhin zum „A***loch“ geworden, schreibt sie. „Er hat einen normalen Arbeitstag zur Hölle gemacht, lieferte unnötige Kommentare zur Tochter meines Freundes und war einfach ein Dreckskerl.“ Nach fünf Tagen sei das zu viel für ihren Freund gewesen. „Respektvoll hat er seine Uniform gewaschen und komplett in einer Box zurückgebracht, zusammen mit einem weiteren Brief, warum er früher geht.“ Auch in Deutschland schützt Sie in solchen Fällen das Arbeitsrecht.

USA: Gehalt kommt in über 90.000 Penny-Münzen - Frau hält Münz-Aktion auf Instagram fest

„Spulen wir drei Monate vor“, kommt sie langsam zur fiesen Münz-Aktion zurück, „er weigert sich, den letzten Gehaltsscheck rauszuschicken und beruft sich auf Schaden im Betrieb. Als das Wort ‚Anwalt‘ fällt, passiert das ...“

Über 90.000 Kupfermünzen hat der angefressene Arbeitgeber in ihren Vorgarten gekippt. Und das auch erst nachdem der ehemalige Mitarbeiter, Andreas Flaten, das Arbeitsministerium zur Hilfe gerufen hatte, wie der „Hindustan Times“ schildert.

Lohn in Kupfermünzen: Racheakt auch noch eklig - Mann aus USA putzt jetzt jede Nacht Pennies

Und die Münzklauberei wurde für Flaten noch schlimmer. Die Münzen waren voll Öl oder Fett. Er habe sie kaum aufheben können. Sie zur Bank zu bringen, ist jetzt eine mühselige Aufgabe.

Seine allnächtliche Routine bestehe jetzt daraus, die Pennies zu säubern. Für ein paar Hundert habe er eine halbe Stunde gebraucht, sagt Flaten, „ich denke, das wird eine menge Arbeit. Für Geld, für das ich schon einmal gearbeitet habe.“

Chef aus Georgia bezahlt mit abertausenden Penny-Münzen - und beleidigt Ex-Mitarbeiter dann sogar im TV

Einen unschönen persönlichen Gruß setzte der Chef auch noch drauf. Auf dem Münzberg lag ein Umschlag mit der nötigen Lohnabrechnung. Unterschrieben ist sie mit einer Beleidigung, die es wohl kaum zu übersetzen braucht. „Das ist einfach kindisch“, schließ Flaten kopfschüttelnd.

Sein ehemaliger Arbeitgeber hält sich angesprochen auf die Münz-Aktion kryptisch. „Ich kann mich nicht wirklich erinnern“, sagt er einem lokalen Fernsehsender (WGCL-TV), er wisse nicht, ob er die Pennies vor dem Haus abgeladen habe. „Das tut jetzt auch nichts mehr zu Sache. Alles was zählt ist, dass er bezahlt wurde“, will der Ex-Chef das Thema beenden. Aber nicht ohne Flaten zum Abschluss im TV noch als „Waschlappen“ zu bezeichnen.

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