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Wanderer stürzt bei Selfie in den Tod – sein Freund setzte noch den Notruf ab

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Von: Laura Wittstruck

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Grand Canyon: „Wie im Pfälzer Wald“, dachte ich mir, „nur größer.“
In einem State Park in Arizona rutschte ein junger Mann bei einem Selfie aus. (Symboldbild) © RHONA WISE/afp

Ein Wanderausflug nahm für einen jungen Mann in Arizona ein tragisches Ende. Beim Versuch, ein Selfie zu machen, fiel er über 200 Meter in den Tod.

Arizona – Zusammen mit einem Freund war ein 21-Jähriger im Lost Dutchman State Park unterwegs. Das Duo war, laut dailymail, zu einem Camping-Trip aufgebrochen und wollte dort den Gipfel des Flatiron-Berges besteigen. Dabei kam es jedoch zu einem dramatischen Unglück. Als der junge Mann ein Selfie schießen wollte, rutschte er aus und stürzte 210 Meter tief.  

Todessturz bei Selfie: Behörden sprechen von tragischem Unglück

Um 12:45 Uhr Ortszeit ging bei den Behörden der Notruf von Jacobsons Begleiter ein. Ein Sergeant des örtlichen Polizeireviers sagte dem Portal AZFamily.com zu dem Vorfall: „Herr Jacobson wollte ein Foto von sich und der Skyline der Stadt im Hintergrund machen. Er verlor den Halt, rutschte aus und fiel.“ Zudem betonte er noch einmal, dass nichts auf eine Fremdeinwirkung hindeute: „Bei unserer Ermittlung konnten wir keine verdächtigen Umstände feststellen. Es gab keine Hinweise auf Drogenmissbrauch jedweder Art. Es war einfach nur ein sehr tragischer Unfall.“ Zunächst waren noch Rettungshubschrauber auf der Suche nach dem Verunglückten gewesen. Doch der junge Mann wurde schließlich tot auf einem Pfad unterhalb der Unglücksstelle entdeckt. 

Freunde von verunglücktem Wanderer äußern sich

Ein Freund des Verunglückten, der vier Monate mit ihm auf einer Missionsreise unterwegs war, brachte der dailymail gegenüber seine Trauer zum Ausdruck: „Er war einer von diesen Jungs, die von jedem geliebt werden und es ist traurig, ihn zu verlieren“. Er sei mit allen Menschen gut ausgekommen und hätte jeden mit Respekt behandelt. Außerdem sei sein Freund ein großer Outdoor-Fan gewesen und hätte es geliebt, zu jagen und zu wandern.

Todesfalle Selfie: Immer wieder kommt es zu Unfällen

Selfies an besonders spektakulären Orten zu machen, liegt bei vielen Nutzern von Instagram  und anderen sozialen Medien im Trend. Schließlich treiben die riskanten Bilder oft auch die Follower-Zahlen in die Höhe. Dabei bringen sich die Menschen jedoch immer wieder in gefährliche Situationen. In Wales setzten etwa Eltern ihr Baby auf die Bahngleise. Aus einem schöneren Grund sorgte dagegen ein Selfie einer Mutter für Aufregung: User entdeckten darauf ein gut verstecktes Detail. (lw)

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