Landesweiter Wirbel

Grusel-Fund im Eis: Spaziergänger machen Entdeckung im Park - Zahlreiche Kamerateams rücken an

Wanderer gehen am Neujahrstag 2021 durch einen verschneiten Winterwald im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
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Mitten im Schnee trafen Spaziergänger auf eine Kreatur (Symbolbild).

In den USA wollten Spaziergänger nur eine Winter-Wanderung machen. Dabei trafen sie aber auf eine schaurige Kreatur, durch die ihnen vor lauter Staunen der Mund offen stehen blieb.

  • In vielen Ländern schneit es, was zu winterlichen Spaziergängen einlädt.
  • In Minnesota treffen Spaziergänger auf eine furchterregende Figur.
  • Es handelt sich um einen Neandertaler in einem Eisblock.

Minneapolis - Nicht nur in Deutschland freuen sich die Menschen über den Schnee, der aktuell für Winter-Gefühle sorgt und alles in angenehmes Weiß taucht. Auch in den USA schneit es in einigen Orten, was nicht wenig Leute zum Spazierengehen nach draußen treibt. Doch im US-Bundesstaat Minnesota kam es zu einer sehr mysteriösen Begegnung: Wanderer trafen auf eine äußerst gruselige Figur mitten im Theodore Wirth Park.

Nach dem örtlichen Fernsehsender Fox 9 fanden die Schnee-Spaziergänger tatsächlich einen in einem Eisblock gefangenen Menschen auf. Genau zu erkennen, ob es sich hierbei um einen Toten handle, war es auf den ersten Blick nicht. Ein schockierender Anblick für Leute, die eigentlich nur eine schöne Winterwanderung vorhatten.

USA: Was steckt hinter dem schaurigen Fund beim Winter-Spaziergang?

Die Spaziergänger, die den mysteriösen Fund machten, stellten sich allesamt dieselben Fragen: Was genau steckt in dem Eisblock drinnen und wo kommt dieser plötzlich her? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. So handelte es sich bei der gruseligen Kreatur am Wegesrand um eine Skulptur des US-amerikanischen Künstlers Zach Schumack, der einen Neandertaler in eisähnlicher Plastik umhüllt, darstellen sollte.

Den Höhlenmenschen nannte Schumack „Zug Zug“, während die Skulptur auch als „Ice Man“ betitelt worden ist. Die Intention des Künstlers war eine ganz einfache: „Mir gefällt es sehr, dass es etwas Aufmerksamkeit erhält, weil es die Leute dazu bringt, von ihren Fernsehern und Computerbildschirmen wegzukommen.“, so Schumack.

Ursprünglich wurde das Kunstwerk gemacht, da einer von Schumacks Freunden von einer Werbeagentur kontaktiert worden ist. Diese suchte nach einem Künstler, der ein Stück für eine Veranstaltung erstellen sollte. Doch dieses wurde lediglich für eine Nacht ausgestellt und befand sich im Anschluss nur noch im Lager. „Jeden Tag ging ich in meine Garage und sah, wie dieses Ding mich ansah. Und es schien so schade, dass dieses Kunstwerk nur dort zu sehen war”, berichtete Schumack dem Nachrichtensender.

Grusel-Kunstwerk aus den USA wurde ohne Absprache mit Behörden aufgestellt

Also entschloss sich Schumack kurzerhand dazu, dass Kunstwerk im Park zwischen zwei Pfaden zu platzieren. Und das ohne sein Vorhaben vorher mit der Parkleitung und den Behörden abzuklären. Ein Glück, dass die Behörden Schumack dies nicht übel nahmen. So kann der Neandertaler nämlich nun einfach weiter dort bleiben.

Schumack sorgte mit seinem „Ice Man“ für landesweite Aufmerksamkeit. Obwohl die Spaziergänger auf den ersten Blick sehr geschockt waren, machten sie im Anschluss viele Fotos mit „Zug Zug“. Auch Kamerateams begaben sich in hoher Zahl auf den Weg zum besagten Neandertaler. Viele Leute erinnerte der Fund des Kunstwerks auch an den Metall-Monolithen, der in Utah aufgetaucht und wieder verschwunden ist. (lp)

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