Tierquälerei

Veganer ernähren Hund mit Kichererbsen und Quinoa - er stirb qualvoll

Welpe Roo liegt abgemagert bei Tierarzt
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Welpe Roo liegt abgemagert beim Tierarzt.

Ein australisches Veganer-Pärchen hat seine Hunde mit veganer Ernährung gefüttert. Ein Hund starb an den Folgen der Unterernährung.

Cow Bay - Ein Pärchen aus Cow Bay in Australien hat seine Hunde bewusst vegan ernährt. Sie selbst leben ebenfalls vegan.* (*tz berichtete) und wollten, dass ihr Ernährungsstil auch von ihren beiden Hunden übernommen wird. Bei der Ernährung von Hunden ist jedoch Vorsicht geboten. Sie können bereits an Weintrauben sterben.*

Das Problem: Hunde benötigen mehr Nährstoffe als ihnen eine vegane Ernährung bieten könnte, berichtet „RTL.de“. Die Ernährung der Tiere wurde somit zur Futtersünde*.

Vegane Ernährung nicht ausgewogen genug für Hunde

Welpe Ula war durch die vegane Ernährung ganz abgemagert.

Das Paar gab den beiden Bull-Arab-Cross-Welpen Roo und Ula Getreide, Quinoa, Reis und Kichererbsen zu fressen. Diese Ernährung war nicht ausgewogen genug, weshalb die Tiere immer mehr Gewicht verloren.

Tierarzt Paul Matthews erklärte gegenüber „ABC Australia“, welche Auswirkungen eine vegane Ernährung für die Tiere haben kann. Demnach führt eine Fütterung dieser Art bei Welpen bereits nach 3 Monaten zu ernsthaften Ernährungsstörungen und schwerem Kalziummangel. Bei Hunden handelt es sich um Karnivoren, was bedeutet: Sie sind Raubtiere und ernähren sich von Fleisch.

Ermittler stellten Unterernährung bei den Hunden fest

Ermittler der Organisation „RSPCA“ stellten bei einem Besuch fest, dass die beiden Hunde untergewichtig waren. Dem Paar wurde daher nahegelegt, einen Tierarzt zurate zu ziehen. Nachdem sich Wochen später bei einem erneuten Besuch der Ermittler nichts geändert hatte, wurde die Polizei informiert.

Hund Ula konnte vor den Haltern gerettet und musste beim Hunde-Notarzt behandelt werden. Sie bekam einen neuen Namen und eine neue Familie. Für Welpe Roo kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der Hund musste wegen chronischer Schmerzen eingeschläfert werden.

Veganer-Paar der Hunde wird angeklagt

Bei der Beschlagnahmung der Hunde soll Herrchen James M. zu den Polizisten gesagt haben: „Sie essen ermordete Tiere, Sie werden niemals so sein wie wir - wir sind Veganer und lieben Tiere.“ Bei einer nicht artgerechten Ernährung handelt es sich jedoch um Tierquälerei - selbst wenn die Maßnahmen zum Schutz anderer Tiere dienen.

Die Halter dürfen 3 Jahre lang keine Haustiere mehr halten. Außerdem mussten sie Kosten in Höhe von 8.600 Dollar tragen. *tz.de ist ein Angebot der IPPEN.MEDIA.

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