Verfassungsschutz warnt

Scientology wirbt auf Facebook um Nachwuchs

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Scientology-Hauptquartier in Berlin

Essen - Infostände waren gestern: Nun wirbt Scientology in sozialen Netzwerken im Internet um Jugendliche. Die umstrittene Organisation operiert dabei mit Tarnnamen.

Nordrhein-Westfalens Verfassungsschutzchef Burkhard Freier warnt vor verdeckten Aktionen der Scientology-Organisation in sozialen Netzwerken. Zunehmend würden in Internetportalen wie YouTube oder Facebook verdeckt Jugendliche geködert, sagte Freier den Montagszeitungen der „WAZ“-Mediengruppe. Scientology bezeichnet sich selbst als Kirche, wird von ihren Kritikern aber als gefährliche Sekte angesehen. Mit perfiden Tarnnamen gelinge es ihr, schnell und hürdenlos Zugang in den häuslichen Bereich zu bekommen, oft ohne dass die Eltern etwas davon wüssten, sagte Freier.

Von Infoständen ins Netz

In den zurückliegenden Jahren habe sich die Organisation bei Kampagnen auf Infostände oder Flugblätter beschränkt und es somit schwerer gehabt, Menschen zu erreichen. Ihm bereite es Sorgen, dass über soziale Netzwerke mit Nebenorganisationen wie „Jugend für Menschenrechte“ oder „Sag nein zu Drogen, sag ja zum Leben“ junge Leute gebunden werden sollten.

Diese Promis sind bei Scientology

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Die Sprecherin für Scientology Nordrhein-Westfalen, Claudia Uhl, wies die Vorwürfe zurück. Es werde seit langem auf der Internetseite der Organisation darauf hingewiesen, dass Scientology die genannten Menschenrechts- und Antidrogen-Organisationen unterstütze.

dpa

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