Flugunfall: Verletzte weiter in Lebensgefahr

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Rettungskräfte bringen nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs bei Backnang eine verletzte Person zu einem Rettungshubschrauber des ADAC.

Backnang/Metzingen  - Die beiden Überlebenden eines Flugzeugabsturzes in Backnang im Raum Stuttgart schweben weiter in Lebensgefahr.

Es handelt sich dabei um die Mutter des getöteten 15-jährigen Mädchens an Bord sowie einen 30-Jährigen aus dem Raum Esslingen. Zunächst gab es zur Ursache des Absturzes vom Sonntag, bei dem zwei Menschen starben, keine neuen Erkenntnisse. Ein Polizeisprecher sagte am Montag, das Bundesluftfahrtamt habe das Flugzeug bis in die frühen Morgenstunden untersucht. Im Laufe des Tages erwarte er nähere Informationen zu den Umständen des Absturzes.

Vier Menschen sterben bei Abstürzen auf Flugplätzen

Bei einem Hubschrauberabsturz auf dem Flugplatz Metzingen war ein Mann ums Leben gekommen. Der Helikopter war bei einem Flugplatzfest im Einsatz und verhakte sich beim Abheben mit einer Kufe. Daraufhin war er ins Trudeln geraten. Die genaue Unfallursache wird derzeit untersucht.  © dpa
Eine Sachverständiger untersucht nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs bei Backnang das Wrack der Maschine. Beim Absturz des Kleinflugzeugs bei Backnang sind  drei Menschen getötet worden.  © dapd
Der 67-jährige Pilot sei während des Flugplatzfestes in Backnang-Heiningen mit seiner einmotorigen Maschine am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr abgehoben, sagte ein Polizeisprecher der dapd. An Bord befanden sich noch drei Passagiere.  © dapd
Kurz nach dem Start sei das Flugzeug in einer Hoehe von 20 bis 30 Metern plötzlich nach rechts gekippt. Die Maschine stürzte ab, prallte auf den Boden und fing sofort Feuer.  © dapd

Am Sonntag gab es bei insgesamt zwei Abstürzen bei Flugplatzfesten in Baden-Württemberg drei Tote. Beim zweiten Unglück, einem Hubschrauber-Unfall in Metzingen mit einem Toten, erwartete die Polizei dagegen keine schnellen Ergebnisse.

Die Besucher des Flugplatzfestes hätten sehr viele Fotos und Videos gemacht, auf denen zu sehen sei, wie sich der Hubschrauber beim Abheben verhakte und dann umkippte. All diese Aufnahmen müssten nun ausgewertet werden, sagte eine Polizeisprecherin. Viele Zuschauer hätten sich als Zeugen gemeldet. Trotzdem sei noch unklar, ob ein technischer Defekt oder ein Pilotenfehler das Unglück ausgelöst habe.

Ein 38 Jahre alter Vater war von einem umherfliegenden Teil des Hubschraubers getötet worden. Zwei Verletzte wurden am Montag noch im Krankenhaus behandelt.

dpa

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