„Sie lebt, und das ist eine gute Nachricht“

Vermisste Isabella (16): Sie ist zurück in Deutschland - Hintergründe ihres Verschwindens unklar

Isabella (16) ist am 22. März am helllichten Tag verschwunden.
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Isabella (16) ist am 22. März am helllichten Tag verschwunden. Die Polizei entdeckte die Schülerin aus Celle (Niedersachsen) in Frankreich.

Von der 16-jährigen Isabella aus Celle fehlte seit dem 22. März jede Spur. Das Mädchen ist seit Donnerstag zurück in Deutschland.

Update vom 8. April, 12.10 Uhr: Seit dem 22. März galt die 16-jährige Isabella aus Celle als verschwunden. Am Mittwochabend (7. April) identifizierten Ermittler das Mädchen in Frankreich. Das teilte die Polizei aus Niedersachsen mit. Die Polizei hatte bereits das Schlimmste vermutet (siehe Erstmeldung).

Wie aus einer Pressemitteilung der Polizei Celle hervorgeht, war Isabellas Vater am Mittwoch zusammen mit Ermittlern nach Frankreich gereist, um die 16-Jährige abzuholen. Aufgrund eines häufig geteilten Facebook-Videos der Polizei Celle wurde ein entscheidender Hinweis gegeben. Weiter heißt es in der Mitteilung: „Der französischen Polizei lagen zunächst falsche Personalien des Mädchens vor, so dass eine Zuordnung zur vermissten Isabella aus Deutschland nicht hergestellt wurde.“

Seit Donnerstagmorgen befinde sich Isabella wieder in Deutschland bei ihren Eltern. Sie sei „äußerlich körperlich unversehrt“. Um die Persönlichkeitsrechte zu schützen, würden keine weiteren Details an die Öffentlichkeit gegeben. „Nach aktuellem Stand gibt es bislang keine konkreten Anhaltspunkte für eine Straftat. Die Ermittlungen dahingehend dauern allerdings noch an“, informierte die Polizei. Die Hintergründe des Verschwindens von Isabella bleiben also vorerst noch unklar.

Vermisste Isabella (16): Mädchen in Frankreich entdeckt - Polizei hält sich zu Details bedeckt

Update vom 8. April, 8.19 Uhr: Isabelle (16) galt 15 Tage lang als vermisst. Dann endlich die Erleichterung. Die Polizei entdeckte das Mädchen aus Celle in Frankreich. Wochenlang bangten die Eltern, die Suche der Polizei war ohne Erfolg. Die Ermittler befürchteten bereits das Schlimmste. Vermuteten, die Gymnasiastin sei Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Am Ostermontag wendete sich Chefermittler Daniel Dahlke mit einem Facebook-Video an die Bevölkerung und bat eindringlich um Hilfe bei der Suche nach der vermissten Isabella. Das Video wurde auch in Frankreich geteilt. Daraufhin folgte der entscheidende Hinweis.

Viele Fragen sind noch offen. Zu dem genauen Fundort, dem Gesundheitszustand und den Umständen des Verschwindens machten die Ermittler auch auf Nachfrage zunächst keine Angaben. Die Polizei schließt weiter nicht aus, dass eine Straftat hinter Isabellas Verschwinden am 22. März stehen könnte, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Isabella ist an diesem Tag ohne Handy, Schlüssel und Geld vor die Tür gegangen. Ihrem Bruder fiel mittags auf, dass seine Schwester nicht mehr da war. Die beiden waren zu Hause im Homeschooling.

Vermisste Isabella (16): Mädchen offenbar in Frankreich entdeckt - Polizei veröffentlicht weitere Details

Update vom 7. April, 18.52 Uhr: Die seit mehr als zwei Wochen vermisste Isabella (16) aus Celle ist in Frankreich gefunden worden. Ermittler der Polizei aus Celle identifizierten das Mädchen am Mittwochabend in Frankreich, wie die Polizei in Niedersachsen mitteilte. Zum genauen Fundort, dem Gesundheitszustand und den Umständen des Verschwindens machten die Ermittler keine Angaben. Zusammen mit ihrem Vater soll Isabella am morgigen Donnerstag nach Deutschland zurückkehren.

Am Mittwoch hatten sich der Vater der 16-Jährigen und Vertreter der Polizei auf den Weg nach Frankreich gemacht, um ein dort gefundenes Mädchen zu identifizieren. Schon in einer ersten Mitteilung vom Dienstagabend war die niedersächsische Polizei davon ausgegangen, dass Isabella „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ gefunden sei.

Es liefen nun noch weitere Ermittlungen zu dem Fall, erklärte eine Sprecherin am Mittwochabend. Weitere Informationen sollten voraussichtlich am Donnerstag mitgeteilt werden. Nach tagelanger Suche hatten die Ermittler zwischenzeitlich befürchtet, die Gymnasiastin sei mutmaßlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Vermisste Isabella (16) aus Celle: Spur führt nach Frankreich

Update vom 7. April,12.17 Uhr: Seit dem 22. März fehlte jede Spur von der 16-jährigen Isabella aus Celle, nun wurde das Mädchen offenbar in Frankreich entdeckt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handele es sich bei dem Mädchen um die Vermisste, endgültige Gewissheit soll nun der Vater des Mädchens bringen. Gemeinsam mit Vertretern der Polizei reiste der Mann am Mittwoch nach Frankreich, das bestätigte eine Polizeisprecherin in Celle.

„Sie lebt, und das ist eine gute Nachricht“, so die Sprecherin weiter. Die Polizei hatte zuletzt ein Gewaltverbrechen an
der Gymnasiastin befürchtet. Weiterhin sei nicht ausgeschlossen, dass hinter ihrem Verschwinden am 22. März eine Straftat stehen könne, sagte die Sprecherin. Die verstärkte Suche über Soziale Medien seit Ostermontag habe zu dem mutmaßlichen Fahndungserfolg geführt.

Die Polizei erwartete noch für Mittwochabend eine Identifizierung des Mädchens. Danach könne auch die offizielle Fahndung zurückgenommen werden. Am Donnerstag oder Freitag wollten die Behörden abschließend über den Fall berichten.
Elternhaus verlassen.

Isabella (16) verschwunden: Nun meldet die Polizei eine plötzliche Wende, lässt aber viele Fragen offen

Update vom 6. April, 21.53 Uhr: Die seit rund zwei Wochen vermisste 16-jährige Isabella aus Celle hält sich nach Angaben der Polizei wohl in Frankreich auf. Überraschend habe ein Aufruf über Facebook zu einem sehr konkreten Hinweis geführt, teilte die Polizei am Dienstagabend in Celle mit. Bei einem in Frankreich angetroffenen Mädchen handele es sich „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ um Isabella. Die genauen Umstände ihres Verschwindens seien noch unklar - es werde weiter ermittelt. Ein Polizeisprecher sagte am Abend, die 16-Jährige halte sich wohl im Raum Paris auf. Ihr Vater und Polizisten wollten am Mittwoch dorthin fahren, um Isabella abzuholen.

Fragen zum Gesundheitszustand der 16-Jährigen ließ die Polizei am Dienstagabend ebenso offen wie die Frage, ob weiterhin ein Gewaltverbrechen angenommen werde. Davon gingen die Ermittler bislang aus. Eine Sonderkommission wertete Kontakte der Jugendlichen in Chatgruppen und in sozialen Netzwerken aus. Am Ostermontag hatten die Beamten noch einmal die Bevölkerung dringend um Mithilfe gebeten.

Isabella (16) seit Tagen verschwunden: Polizei vermutet mittlerweile das Schlimmste und bittet um Hilfe

Erstmeldung: Celle/München - Wo ist die 16-jährige Isabella aus Celle in Niedersachsen? Wie aus einem Polizeibericht hervorgeht, fehlt von dem Mädchen seit dem 22. März 2021 jede Spur. Am Ostermontag rief die Polizei Celle erneut zur Hilfe der Bevölkerung auf. Daniel Dahlke, Chefermittler aus Celle, machte via Facebook auf den Vermissten-Fall aufmerksam.

Isabella aus Celle vermisst: Polizei bittet via Facebook um Mithilfe

Zwischen 11.15 Uhr und 12.30 Uhr habe Isabella, auch genannt Isi, am 22. März 2021 das Elternnhaus an der Straße „Am Holzhof“ verlassen. „Seither gibt es kein Lebenszeichen von ihr“, sagte Daniel Dahlke. „Sie verbrachte die Zeit an diesem Morgen wie üblich im Homeschooling, in ihrem eigenen Zimmer.“ Der jüngere Bruder von Isabella sei ebenfalls zu Hause gewesen, Vater und Mutter waren in der Arbeit. „Gegen Mittag bemerkte Isabellas Bruder, dass seine Schwester nicht mehr da war.“ Laut Polizei nahm Isabella weder ihren Hausschlüssel, ihr Handy oder ihre Geldbörse mit.

Seit dem Verschwinden sei mit Hochdruck nach der 16-jährigen Gymnasiastin gesucht worden. Jedoch „ohne Erfolg“. „Sämtliche Ermittlungen der eigens eingerichteten Sonderkommission lieferten keinen Grund für die Annahme, Isabella könnte weggelaufen sein, um sich ihrer Familie zu entziehen oder sich etwas anzutun“, berichtete die Polizei weiter.

Isabella (16) aus Celle vermisst: Polizei vermutet mittlerweile das Schlimmste

Stattdessen steht die Vermutung im Raum, dass das Mädchen „aufgrund eines vorherigen Kontaktes (ggf. auch einer Verabredung) freiwillig das Haus verlassen hat“. Einschätzungen der Polizei zufolge habe sie jedoch nicht geplant, über einen längeren Zeitraum von Zuhause fern zu bleiben. Somit „dürfte ein mögliches Treffen im näheren Umfeld des Wohnhauses stattgefunden haben.“ Eine zwischenzeitliche Spur führte ins Leere.

Aufgrund der Erkenntnisse gehe die Polizei davon aus, „dass Isabella einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist.“ Um die 16-Jährige zu finden, bat Daniel Dahlke um die Mithilfe der Bevölkerung. Auch veröffentlichte die Polizei Fotos der Vermissten.

Isabella wurde in Pressemitteilungen der Polizei Celle wie folgt beschrieben:

  • Zum Zeitpunkt des Verlassens des Elternhauses trug sie eine schwarze Lederjacke, eine schwarze Leggins und einen Pullover mit pinken Applikationen.
  • Sie trug schwarze Schuhe (vermutlich Doc Martens).
  • Isabella ist 170 cm groß.

Hinweise können der Polizei rund um die Uhr unter 05141/277-111 oder per Mail unter sokoisabella@pi-ce.polizei.niedersachsen.de mitgeteilt werden.

Ein Mädchen aus München ist wieder aufgetaucht. Sie war tagelang verschwunden. (mbr)

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