Spaziergang mit Folgen

Tierische Verwechslung: Mann will Hund streicheln und wird kurz darauf von Raubtier angefallen

Ein Babybär auf einer Schaukel
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Verwechslungsgefahr: Ein Spaziergänger will einen Hund streicheln, der sich als Bär entpuppte. (Symbolbild)

Da scheint jemand seine Brille Zuhause vergessen zu haben, denn ein Mann aus Japan verwechselte einen Hund fälschlicherweise mit einem Bären. Die Bärenmutter reagierte sofort.

  • Bärenmutter in Rage: ein Mann will ihr Baby streicheln.
  • Tierische Verwechslung: Spaziergänger verwechselt den Bären mit einem Hund.
  • Mann soweit unverletzt - Bärenattacken nehmen allerdings zu.

Niigata/Japan - Diesen Spaziergang wird der Mann aus Japan lebenslänglich nicht vergessen. Als er nämlich ahnungslos durch eine Parkanlage in Niigata lief und einen Hund streicheln wollte, wurde er von einer Bärenmama überraschend angegriffen. Beim genaueren Begutachten fiel schließlich auch auf, dass es sich nie um einen Hund, sondern um ein kleines Bärenbaby gehandelt hatte.

Spaziergang mit Folgen: Mann verwechselte Bärenbaby mit einem Hund

Wie die japanische Tageszeitung „Yomiuri Shimbun“ laut Spiegel-Informationen berichtete, soll ein Mann beim Streicheln eines Bärenbabys von seiner Bärenmutter angegriffen worden sein. Doch wie konnte es so weit kommen? Der ganze Vorfall ereignete sich demnach wie folgt: Als der Mann in der Präfektur Niigata die Parkanlage Ichishima Tei besuchte, entdeckte er am Haupteingang der Grünanlage einen vermeintlichen Hund, der anscheinend so niedlich gewesen sein muss, dass der Mann das Verlangen verspürte, ihn zu streicheln. Doch in dieser Art der Annäherung sah die Bärenmutter ein Problem und attackierte den Mann prompt von hinten. Zu seiner Verwunderung handelte es sich nämlich gar nicht um einen niedlichen Hund, sondern um den Nachwuchs der verärgerten Bärenmama.

Bärenansturm vergleichsweise hoch: Angriff auf Spaziergänger nicht der einzige Vorfall

Der Mann hatte Glück im Unglück: Bis auf zerrissene Klamotten soll dem Spaziergänger nichts weiter passiert sein, hieß es laut der Tageszeitung. Die anderen Besucher des Parks und die Mitarbeiter brachten sich währenddessen in Sicherheit. Der Park soll laut Spiegel-Informationen jetzt bis zum Monatsende geschlossen bleiben. Der Bärenansturm in Niigata soll aktuell besonders hoch sein, hieß es laut der dpa auf greenpeace-magazin. Demnach sollen dort bereits neun Menschen von Kragenbären angefallen worden sein.

Laut Experten liegt der Grund für die Annäherung in menschliche Siedlungen in der Nahrungsnot. Anscheinend finden die Bären vor ihrem anstehenden Winterschlaf nicht genügend Bucheckern in den Bergwäldern. Bucheckern sind die Früchte der Rotbuche. Die deutsche Presseagentur berichtete bereits vor kurzem von einer tödlichen Bärenattacke auf eine 73-jährigen Frau. (mrf)

Unterdessen fragt sich auch TV-Moderator Steven Gätjen, welches sonderbare Tier sich vor seiner Wohnungstür aufhält? Auf den ersten Blick könnte man nämlich meinen, dass es vielleicht ein Affe ist.

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