Ausgebüxt

Vier ausländische Gefangene entkommen aus Haftanstalt auf Bali

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Vier ausländische Häftlinge in Indonesien ausgebrochen

Vier Ausländer sind aus einem Gefängnis der indonesischen Urlauberinsel Bali ausgebrochen. Dazu kam den Gefangenen ein Morgengebet gerade recht.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, nutzten die Häftlinge aus Bulgarien, Australien, Indien und Malaysia das gemeinsame Morgengebet ihrer muslimischen Zellengenossen für ihre Flucht. Offenbar entkamen sie durch ein "50 mal 75 Zentimeter großes Loch in der Außenmauer", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Die Ausgebrochenen saßen wegen Drogendelikten, Geldwäsche und Verstößen gegen die Einreisebestimmungen in Haft, der 33-jährige Australier stand nach Angaben der Polizei kurz vor seiner Entlassung. Die Behörden leiteten eine Fahndung ein; an den Flughäfen, Schiffsterminals und Busbahnhöfen wurden die Kontrollen verschärft. In den überfüllten Gefängnissen Indonesiens kommt es immer wieder zu spektakulären Ausbrüchen. Erst vergangene Woche waren Dutzende Gefangene aus einer Haftanstalt im Westen des Landes entkommen, als eine Mauer nach heftigen Regenbrüchen und Überflutungen eingebrochen war. Die meisten wurden inzwischen wieder geschnappt. Im Mai flohen 200 Gefangene aus einem Gefängnis auf Sumatra, nachdem ihre Zellen für das Freitagsgebet geöffnet worden waren. Nur etwas die Hälfte von ihnen konnte bislang wieder festgenommen werden.

afp

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