In Geflügelbeständen

Vogelgrippe-Bilanz: Über 500 000 Tiere getötet

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Auf einem Geflügelhof in Bayern werden nach dem Ausbruch der Geflügelpest getötete Puten in einen Container gekippt. Foto: Armin Weigel

Berlin (dpa) - Zur Bekämpfung der Vogelgrippe in Deutschland sind inzwischen mehr als eine halbe Million Hühner, Puten und Enten in Geflügelbeständen getötet worden.

Von Anfang November 2016 bis Ende Januar betraf dies 391 000 Tiere in Beständen mit nachgewiesener Geflügelpest, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium auf eine Anfrage der Grünen antwortete.

Weitere 154 000 Tiere wurden vorsorglich ohne positiven Befund auf den Erreger H5N8 getötet. Grünen-Agrarexperte Friedrich Ostendorff sagte, die Vogelgrippe sei gefährlicher denn je. Er rief die Regierung auf, mehr für die Aufklärung der Verbreitung zu tun.

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