„Ich war starr vor Angst“

Nach drei Flaschen Wein: Frau wacht mit Kater und neben riesigem „Wolf“ auf - Handy-Videos lösen das Rätsel

Mia Flynn
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Mia Flynn ist über ihren vierbeinigen Besuch überrascht.

Ein böses Erwachen für Mia Flynn: Nach einer durchfeierten Nacht bemerkt sie Gesellschaft in ihrem Bett. Die 28-jährige Waliserin blickt in die Augen eines „Wolfs“.

München/Rhyl - An dieses Erwachen wird sich Mia Flynn noch länger erinnern. Die 28-jährige Waliserin brach am Vorabend zu einer Freundin auf. Heimwerken und Wände streichen seien die Pläne für den Abend gewesen, erzählt sie der Zeitung Sun. Doch der Besuch ihrer Freundin nahm eine andere Wendung: „Wir dachten, es ist eine gute Idee, drei Flaschen Wein zu trinken“. Nach dem feucht-fröhlichen Treffen machte sich die junge Frau auf den Heimweg - und begegnete dort ihrem vierbeinigen „Kumpel“.

„Wolf“ mit nach Hause genommen - Junge Frau hält ihre kuriose Begegnung auf Video fest

Mia Flynn wachte mit einem Filmriss auf. Doch nicht nur der Kater machte der Waliserin zu schaffen, Flynn hat ein anderes „tierisches“ Problem. In ihrem Bett sitzt ein Wolf. Das denkt zumindest die 28-Jährige. „Ich war starr vor Angst, dass er mich angreifen könnte“, schildert sie der Sun. Wie sich herausstellt, handelte es sich zwar nicht um einen Wolf. Ein ausgewachsener Husky machte es sich in Flynns Bett gemütlich. Doch wie war das Tier dorthin gelangt?

„Ich habe das Ganze auf Snapchat* dokumentiert, und so habe ich die Geschichte am nächsten Morgen zusammengesetzt“, erklärt Mia Flynn. Die einzelnen Kurvideos, die sie über die Soziale Plattform teilte, erklären, wie sie den fremden Hund bei sich aufnahm. „Ich bin die Straße entlanggegangen, als der Hund begann, mir zu folgen“, erklärt sie gegenüber der Sun. Als sie zuhause ankam, nahm sie den Hund zu sich und gab ihm den Namen „Toby“. „Jeder weiß, dass ich nach einem Drink mal verrückte Dinge tue. Aber einen Hund habe ich noch nie mitgebracht“, so Flynn. Umso größer war die Überraschung am Morgen.

Facebook-Post führt den Hund und seine Besitzerin zusammen

Mit Hilfe eines Facebook-Posts machte sie Mia Flynn am Morgen auf die Suche nach dem Hundebesitzer. „Hatte letzte Nacht einen Wein zu viel und nahm diesen Wolf mit nach Hause, den ich auf der Straße gefunden habe! Wenn jemand sein Haustier vermisst oder jemanden kennt... Lasst es mich wissen“, beschrieb sie das Bild von sich und ihrem vierbeinigen Begleiter.

Letztendlich nahm die kuriose Begegnung zwischen Mensch und Tier ein glimpfliches Ende. Eine Bekannte habe den Hund in einem geteilten Video erkannt und den Besitzerin kontaktiert, stellt Flynn klar. „Die Besitzerin sagte, dass sie Tränen vergießen musste, nachdem ihr Hund verschwunden ist. Die seien es aber wert gewesen, nachdem sie meine Videos auf Snapchat sah. Sie fand es witzig“, erklärt die 28-Jährige. Einen eigenen Hund werde sich Mia Flynn trotz oder wegen des tierischen Abenteuers nicht zulegen. Das stellt die Waliserin klar. (jjf)

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