Tragödie in den Pyrenäen

Wanderer vermisst seit neun Monaten seine Freundin – und findet letztendlich die Leiche selbst

Zu sehen ist eine Gebirgskette in den Pyrenäen mitsamt kleinem See. Im Vordergrund befindet sich ein Wanderer.
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Die Pyrenäen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Doch kommt es auch immer wieder zu tragischen Ereignissen, wie aktuell der Tod einer Wanderin zeigt.

Seine Suche hat über mehrere Monate angedauert. Ein Mann hat seine Frau vermisst, sie war beim Wandern verschwunden. Traurige Gewissheit: sie ist tot.

Pyrenäen (Andorra) – Über mehrere Monate hinweg hat er verzweifelt nach ihr gesucht. Der Lebensgefährte einer seit November 2020 vermissten Britin hat mittlerweile traurige Gewissheit: seine Frau ist tot. Er selbst fand die sterblichen Überreste der Wanderin am Diesntag, 10. August, in den Pyrenäen.

Wanderer sucht monatelang und findet seine Frau dann selbst

Das wurde von der britischen Organisation LBT Global mitgeteilt, die bei der Suche nach der Vermissten geholfen hatte. Der 38-jährige Mann habe seine ein Jahr jüngere Lebensgefährtin bei einem erneuten Suchgang in der gebirgigen spanisch-französischen Grenzregion gefunden. Er entdeckte sowohl ihre Leiche als auch Teile der Ausrüstung.

Traurige Gewissheit: Tod in den Pyrenäen

Erst zwei Wochen vor dem Fund seien in der Nähe der Stelle bereits menschliche Knochen gesichtet worden. Nun versuchen Spezialisten, die Leiche in dem Gebiet Port de la Gléré zu bergen. Hierzu heißt es: „Zu diesem Zeitpunkt ist ein Unfall die wahrscheinlichste Theorie, auch angesichts des Fundorts und anderer Hinweise“.

Die 37-jährige Frau war zuletzt am 22. November 2020 lebend gesehen worden, als sie zu einer Solo-Wanderung aufbrach. Das von ihr auserkorene Gebiet sei vor allem im Sommer sehr beliebt, heißt es von britischen Medien. Demgegenüber stehen aber die Wintermonate, in denen die Bedingungen durchaus riskant seien. Indes hat ein Angler einen 2,20-Meter-Koloss am Haken* – und wird dafür übel angefeindet.

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