Stadt spricht von Fehlalarm

Spuren einer Python in Wohnhaus gefunden - Suche nun beendet

Fehlalarm in Warendorf: Es ist offenbar keine Python dort zugange. Wie die Haut in die Küche eines Bewohners kam, ist unklar.
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Fehlalarm in Warendorf: Es ist offenbar keine Python dort zugange. Wie die Haut in die Küche eines Bewohners kam, ist unklar.

Reptilien-Experten machten sich am Freitag in einem Gebäudekomplex in Warendorf auf die Suche nach einer Python. Zuvor war ein Stück Schlangenhaut gefunden worden. Doch es handelte sich um einen Fehlalarm.

  • In einem Reihenhaus in NRW fanden Bewohner ein Stück Schlangenhaut
  • Ein Experte vermutet eine Python in dem Haus, weshalb der ganze Gebäudekomplex evakuiert und abgeriegelt wurde. 
  • Am Sonntag kam dann jedoch die Entwarnung.

Update vom 14. Juni, 11.25 Uhr:

Die Suche nach einer jungen Python in Warendorf im Münsterland ist mittlerweile eingestellt worden. Es handelte sich um einen Fehlalarm, wie die Stadt am Wochenende mitteilte. Das in einem Reihenhaus gefundene, etwa 30 Zentimeter lange Stück Schlangenhaut gehöre zu einem toten Tier. Dies habe ein Hinweis aus der Bevölkerung ergeben. Zuvor hatte ein Reptilienexperte die Größe der zur Haut gehörigen, ungiftigen Würgeschlange auf 80 bis 90 Zentimeter geschätzt.

„Alle weiteren Vorsichtsmaßnahmen sind damit gegenstandslos“, gab die Stadt weiter bekannt. Nachdem Bewohner des Reihenhauses am Freitag in ihrer Küche die Schlangenhaut einer Königs- oder Tigerpython gefunden hatten, wurden alle fünf miteinander verbundenen Häuser versiegelt. Zudem wurde in den Häusern Mehl verteilt und ein Hamster als Lebendköder in der Fundwohnung ausgesetzt. Die insgesamt elf Bewohner der Häuser im Stadtteil Freckenhorst hatten die Nacht auf Samstag außerhalb ihrer Häuser verbracht. Wie die Schlangenhaut in die Küche geraten war, ist bislang nicht bekannt.

Spuren einer Python entdeckt: Elf Bewohner müssen Häuser verlassen 

Erstmeldung vom 12. Juni: 

Warendorf - Die Bewohner eines Reihenhauses im münsterländischen Warendorf haben am Freitag in ihrer Küche ein Stück Schlangenhaut gefunden. Ein Reptilienexperte geht nach Angaben der Feuerwehr Warendorf davon aus, dass das gut 30 Zentimeter lange Stück von einem jungen Tigerpython stammt. Er habe die Größe der ungiftigen Würgeschlange auf 80 bis 90 Zentimeter geschätzt, sagte Christian Reinker von der Feuerwehr Warendorf. Das Tier selbst wurde zunächst nicht gesichtet.

NRW: Versteckt sich eine Schlange in dem Haus? Mehl soll die Lösung bringen

Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt wurden noch am Freitag alle fünf miteinander verbundenen Häuser versiegelt. In den Häusern wurde Mehl verteilt. Falls sich das Tier noch in einem Haus befindet, soll es in dem Mehl Spuren hinterlassen. „In dem Gebäudekomplex vermisst niemand eine Schlange. Es ist unklar, woher sie kommen könnte“, sagte Reinker weiter.

In der Fundwohnung sei ein Lebendköder ausgesetzt worden, „ein kleiner Hamster in einem Käfig“. Reinker betonte, dass der Hamster nur als Lockmittel dienen solle, nicht als Futter. Eine Falle für die Schlange sei aber nicht aufgestellt worden.

Die insgesamt elf Bewohner der Häuser im Stadtteil Freckenhorst sollten die Nacht auf Samstag außerhalb ihrer Häuser verbringen. Die meisten sollten bei Angehörigen unterkommen. Eine Familie sei durch das Ordnungsamt für eine Nacht untergebracht worden, sagte Reinker.

Eine unangenehme Begegnung mit einer Schlange hatte hingegen der Besucher eines Polterabends.

NRW: Bewohner müssen ihre Häuser vorerst verlassen

Am Samstagmorgen sähen der Reptilienexperte und das Ordnungsamt der Stadt dann nach, ob die Schlange Spuren hinterlassen habe. Falls nicht, gehe der Experte davon aus, dass sich das Tier nicht mehr in den Häusern befinde.

Der Fall erinnert an eine entflohene Schlange in der Ruhrgebietsstadt Herne. Dort war im August 2019 eine hochgiftige Monokelkobra in einem Mehrfamilienhaus entwischt. Sie konnte erst nach mehreren Tagen wieder eingefangen werden. Die Mieter durften damals tagelang nicht in ihre Wohnungen.

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