Alles begann als Insider-Witz

Netz sauer: Vater fotografiert Kind in gefährlichen Situationen

Dublin - Ein Vater bringt sein Kind in gefährliche Situationen - so scheint es. Die Wahrheit ist eine andere. Dass beide so glücklich sind, verdanken sie einer deutschen Frau.

Das Kind, die kleine Hanna, sitzt ganz alleine auf einem Holzgeländer der Brücke im Park - mehrere Meter über dem idyllisch anmutenden See. Jeden Moment könnte es ins Wasser fallen, ein Sturz könnte dem Knirps das Leben kosten. 

„Was zur Hölle ist das für eine leichtsinnige und lebensgefährliche Aktion der Eltern?“, denkt man sich als Betrachter des Bildes.

Dieser Eindruck verstärkt sich, schaut man sich die nächste Aufnahme an: Hanna steht auf dem Schoß ihres Vaters. Der sitzt aber nur auf dem Fahrersitz, hat einen Kaffee in der Hand, bedient mit seinen Füßen lediglich die Pedale. Das Fahrzeug lenken? Das überlässt er seinem Kind - mitten auf der Schnellstraße! 

Keine leichtsinnige, sondern eine geniale Aktion

Wieder fragt man sich: „Was zur ...“ Doch die Antwort ist einfach: Es ist gar keine leichtsinnige Aktion, sondern eine geniale Photoshop-Arbeit des Reddit-Users Steec.

Mittlerweile hat der 32-jährige Designer aus Dublin mit seinen zahlreichen Bildern einen echten Internet-Hit gelandet. Dabei begann alles als Insider, nachdem seine kleine Tochter als besonders zerbrechlich gilt.

I've been photoshopping my kid into marginally dangerous situations. Nothing unbelievable, but enough to make people think "Wait, did he..?" from pics

Hintergrund: Die kleine Hanna musste die ersten sechs Monate ihres Lebens im Krankenhaus verbringen und wartete auf eine lebensrettende Knochenmarktransplantation.

Jetzt wollte der Vater mit den täuschend echt wirkenden Fotomontagen vor allem Freunde und Bekannte der Familie schocken - alles nur vorgetäuscht natürlich. Die Situationen wirken glaubwürdig, sind nicht zu sehr überspitzt. So, dass eben alle denken: „Was zur ...“

Eine anonyme Frau aus Deutschland hat das Kind gerettet

Der Familienvater ist heute einfach froh, dass er sein Kind so unbeschwert aufwachsen sehen kann und denkt im Huh-Magazine an die schweren ersten Monate nach der Geburt: „Von 27 Millionen potenziellen Spendern auf der Welt wurde nur drei als geeignet erachtet und eine Dame aus Deutschland, die anonym bleiben wollte, hat uns eine Zukunft ermöglicht. Da wir am Beginn ihres Lebens auf so viel verzichten mussten, holen wir das jetzt einfach nach.“

Liebe Leser: Wenn Sie sich auch als Knochenmarkspender registrieren lassen und Menschen wie Hanna helfen wollen, finden sie hier alle Infos.

tlo

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