Wegen Terrorwarnung: Polizei fordert Ende des Stellenabbaus

Berlin - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert angesichts der aktuellen Terrorwarnungen ein Ende des Stellenabbaus bei den Sicherheitskräften.

 “Wir müssen bedenken, dass in den letzten Jahren mehr als 9200 Stellen abgebaut worden sind. In den nächsten Jahren sollen noch mal 9000 Stellen von den Planungen der Länder her abgebaut werden“, sagte der neue GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut am Dienstag im Bayerischen Rundfunk. “Deswegen muss jetzt sowohl auf Bundes- als auch Länderebene nachgelegt werden. Die Einstellungsstopps müssen aufgehoben werden.“ Bei der Vorbereitung auf Terroranschläge sieht Witthaut noch Nachholbedarf bei der Polizei. Für Amokläufe habe es in jüngster Zeit eine sehr gute Kooperation und eine Anpassung der Einsatztaktik gegeben. “Das haben aber wir bei terroristischen Anschlägen so noch nicht unmittelbar geübt. Mir fehlt auch in dieser Frage das Zusammenspiel zwischen den Sicherheitsbehörden“, sagte der Gewerkschafter.

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