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Weltkriegsbomber kollidieren in der Luft – sechs Tote bei Flugshow: Video zeigt Absturz

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Zwei historische Maschinen aus dem Zweiten Weltkrieg krachen bei einer Flugshow in Dallas zusammen. Das Unglück forderte sechs Todesopfer.

Dallas – Es sollte eine Show zum Weltkriegsgedenken „Veterans Day“ in Dallas (USA) sein. 4.000 Besucher wollten sich die Flugshow mit Maschinen aus dem Zweiten Weltkrieg nicht entgehen lassen. Dann passierte es vor den Augen der Zuschauer: Ein Bomber vom Typ Boeing B-17 Flying Fortress („Fliegende Festung“) und ein Bell P-63 Kingcobra-Jagdflugzeug kollidierten in der Luft und stürzten ab.

USA: Vor den Augen der Zuschauer kollidieren Maschinen aus dem Zweiten Weltkrieg – sechs Tote

Sechs Menschen sind bei dem tödlichen Flugzeugunglück ums Leben gekommen, teilte der für den Bezirk zuständige Richter Clay Jenkins am Sonntag unter Berufung auf die Gerichtsmediziner mit.

In der ersten Maschine seien bis zu fünf Besatzungsmitglieder gewesen, in der zweiten nur der Pilot, hatte der Veranstalter zuvor mitgeteilt. Die Untersuchungen einen Tag nach dem Vorfall bei der Flugshow im US-Bundesstaat Texas dauerten an.

Historischer Weltkriegsbomber stürzt nach einer Kollision mit einem anderen Flugzeug während einer Flugshow in Dallas ab.
Historischer Weltkriegsbomber stürzt nach einer Kollision mit einem anderen Flugzeug während einer Flugshow in Dallas ab. © Nathaniel Ross/dpa

Auf Videos in Medien und sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie das schnelle Jagdflugzeug seitlich in die viermotorige Boeing kracht, diese auseinanderbricht und beide Maschinen zu Boden stürzen. Anschließend sind eine Explosion, ein Feuerball und eine große Rauchwolke über der Absturzstelle sichtbar.

Tödlicher Unfall bei Flugshow: Maschinen hatten keine riskanten Manöver ausgeführt

Zuschauer am Boden seien nicht zu Schaden gekommen, sagte Dallas‘ Bürgermeister Eric Johnson. Neben der US-Luftfahrtaufsicht FAA untersuche auch die Behörde für Transportsicherheit (NTSB) das Unglück. Trümmerteile seien auf das Flughafengelände und eine nahe gelegene Autobahn gestürzt, teilte die Feuerwehr mit. Ersthelfer seien ohnehin wegen der Show vor Ort gewesen und hätten schnell eingreifen können.

Er könne sich das Unglück nicht erklären, sagte der Veranstalter vor Journalisten. Beide Maschinen hätten keine riskanten Manöver ausgeführt. Die Flugzeuge würden zudem sorgfältig gewartet. Die eingesetzten Piloten seien sehr erfahren und stammten aus der kommerziellen Luftfahrt oder dem Militär. „Es gibt einen sehr strengen Prozess der Überprüfung und des Trainings“, ergänzte er.

Die Veranstaltung, die eigentlich am Sonntag weitergehen sollte, wurde nach dem Unglück abgesagt.(dpa)

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