Mr. X kontrolliert: Pseudonyme sollen Schaffner schützen

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Schützen können sich Zugbegleieter der Bahn jetzt auch in Fernzügen durch die Verwendng eines Pseudonyms.

Berlin - Mit einem Pseudonym auf dem Namensschild können sich künftig mehr Zugbegleiter der Bahn vor aggressiven Reisenden schützen. Die Möglichkeit, sich einen falschen Namen anzustecken, wird bisher nur selten genutzt.

Seit September dürfen auch die rund 3800 Mitarbeiter in den Fernzügen einen falschen Namen für die Uniform beantragen, wie eine Bahn-Sprecherin am Montag in Berlin sagte. Den 4800 Zugbegleitern in seinen Regionalzügen hatte der bundeseigene Konzern dies schon im vergangenen Jahr erlaubt. Darüber berichteten auch die “Berliner Zeitung“ und die “Frankfurter Rundschau“ (Montag).

“Das dient dem Schutz unserer Mitarbeiter“, sagte die Sprecherin. Konkrete Übergriffe im Zusammenhang mit Namen habe es zwar noch nicht gegeben, manche Fahrgäste drohten aber: “Ich finde dich.“ Beleidigungen und Beschimpfungen nähmen generell zu. Sorge, künftig nur noch “falschen“ Bahnern zu begegnen, müssen Reisende der Sprecherin zufolge aber nicht haben: “Das ist die Ausnahme.“ Wie viele Zugbegleiter ein Pseudonym benutzen, konnte die Bahn auf Anfrage nicht beziffern.

dpa

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