Schlechte Nachrichten für Achtelfinale

Unwetter-Gefahr! Üble DWD-Prognose zum EM-Spiel - „Größere Hagelansammlungen möglich“

Keine guten Wetter-Aussichten für Fußball-Fans! Für den EM-Klassiker Deutschland gegen England sagt der DWD erneut Unwetter mit Starkregen und Gewittern hervor.

Update vom 29. Juni, 17.00 Uhr: Von 16.52 bis 18.30 Uhr gilt eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe vier vor schwerem Gewitter mit Orkanböen, extrem heftigem Starkregen und Hagel. Betroffen ist die Region in und um Starnberg in Bayern. Wörtlich heißt es in der DWD-Warnung: „Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) sowie extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 50 l/m² in kurzer Zeit und Hagel mit Korngrößen um 5 cm.“

Der DWD warnt vor schwerem Unwetter.

Wetter in Deutschland: DWD warnt für Baden-Württemberg vor schwerem Gewitter, Starkregen und Hagel

Update vom 29. Juni, 16.00 Uhr: Das EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen England rückt immer näher - die Unwetter in Deutschland ebenfalls. Seit knapp zwei Stunden gilt die Vorwarnung des DWD für große Teile Deutschlands (siehe Update vom 29. Juni, 13.40 Uhr). Die Unwetter-Karte färbt sich indes immer rötlicher ein. Besonders für Baden-Württemberg warnt der DWD mit Warnstufe drei vor schwerem Gewitter, heftigem Starkregen und Hagel.

Eine neue Unwetterfront nähert sich mit dunklen Wolken der Region Stuttgart.

Vor dem Anpfiff des EM-Achtelfinales hat eine Sprecherin der Behörde gegenüber der Bild eine eindringliche Warnung an die deutschen Fans ausgesprochen.

Update vom 29. Juni, 13.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Wetter-Warnung präzisiert. In und um Freiburg warnt der DWD vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Die Korngrößen können bis zu zwei Zentimeter betragen. Des Weiteren gelten für mehrere nördliche und östliche Gebiete in Deutschland Wetterwarnungen der Stufe zwei vor starkem Gewitter.

Zudem hat der DWD eine Vorabinformation für den Zeitraum von 14 bis 22 Uhr herausgegeben und die Bereiche auf der Wetterkarte schraffiert. Wörtlich heißt es darin: „Aus Südwesten ziehen lokal schwere Gewitter mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 40 l/qm in kurzer Zeit, Sturmböen um 85 km/h (Bft. 9) und Hagel um 2 cm auf. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass sich eine nordostwärts ziehende Gewitterlinie formiert. Dann ist lokal extrem heftiger Starkregen bis 60 l/qm in kurzer Zeit, orkanartige Böen um 115 km/h (Bft. 11) sowie Hagel bis 4 cm bzw. größere Hagelansammlungen möglich. Am späten Abend schwächen sich die Gewitter ab.“

Die Unwetter-Warnungen des Deutschen Wetterdienstes für Dienstag (29. Juni).

Unsere Erstmeldung: Unwetter-Gefahr! DWD-Prognose könnte EM-Fans Deutschland-Spiel so richtig verhageln

München - Starkregen, Sturmböen, heftige Gewitter und Hagel: Nach einer ersten Hitzewelle in Deutschland, sorgten Unwetter am Montag für enormes Chaos. Überflutete Straßen, überlaufende Gullys, umgestürzte Bäume: Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun. So habe allein die Feuerwehr in Stuttgart eigenen Angaben zufolge von Montagabend bis in die frühen Morgenstunden am Dienstag 330 Einsätze gezählt. Hessen, die Rheinland-Pfalz und Bayern blieben ebenfalls nicht verschont - das Unwetter wütete teils bis tief in die Nacht. Auch in München krachte es gewaltig. Eine Besserung ist dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge nicht in Sicht.

Ein Auto steht in einer überfluteten Autounterführung in Baden-Württemberg. Ein starkes Unwetter sorgte am Montag für große Schäden.

Wetter in Deutschland: Nächstes Unwetter könnte EM-Spiel von Deutschland vermiesen

Am Dienstagmorgen erklärte eine DWD-Sprecherin, dass noch kein Ende des Unwetters in Sicht sei. Das Unwetter, das sich über Baden-Württemberg und Bayern formiert habe, sei zwar teilweise nach Tschechien gezogen, die Wetterlage bleibe jedoch komplex. Immer wieder komme es zu neuen Unwetterlagen. Besonders Starkregen und Sturmböen seien weiterhin ein Problem.

Gute Vorzeichen für Public Viewing mit Freunden oder im Biergarten sehen zumindest anders aus. Denn schließlich spielt am Dienstagabend (18 Uhr) Deutschland im EM-Achtelfinale gegen England. Ob der EM-Abend für viele Fans in Deutschland damit sprichwörtlich ins Wasser fällt?

Deutschland-Wetter: DWD warnt für EM-Spiel-Abend vor heftigem Unwetter

Wie Meteorologe Gernot Schütz von wetter.com erklärte, seien am Dienstag große Teile Deutschlands von schwüler Luft umgeben. Im Nordosten soll es dem Experten zufolge bereits am Nachmittag zu Unwettern kommen, später auch im Süden und in der Mitte Deutschlands.

Wie der DWD auf seiner Website schreibt, „sind bis Mittwoch feuchte und zu Gewittern neigende Luftmassen in Deutschland aktiv.“ Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Nachmittag soll es auch den Wetter-Experten zufolge im Norden und Osten zu kräftigen Gewittern mit lokaler Unwettergefahr besonders durch Starkregen kommen.

„Im Laufe des Nachmittags auch von Ostfrankreich und der Schweiz sowie aus den Alpen heraus neue teils kräftige Gewitter mit Unwettergefahr. Zum Abend wahrscheinlich wieder Vereinigung zu einem größeren Komplex“, so der DWD. Erneut seien Gewitter, vereinzelt großer Hagel (um fünf Zentimeter) und Starkregen zwischen 25 und 40 l/qm innerhalb von einer Stunde sowie örtlich um 50 l/qm möglich. Des Weiteren warnt der DWD vor Sturmböen und schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h. Im Alpenvorland seien örtliche Orkanböen mit Geschwindigkeiten von 100 bis 120 km/h nicht ausgeschlossen. Fußballfans sollten sich beim EM-Spiel Deutschland gegen England also wohl lieber ins Innere begeben. Auch Wetter-Experte Dominik Jung sprach von einer Unwetter-Warnung für das Deutschland-Spiel. (dpa/mbr)

Rubriklistenbild: © Alexander Hald/dpa

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