Schwere Unwetter erwartet

Wetter extrem: Erst Tropenhitze, dann Mega-Gewitter

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Noch bis Ende der Woche lohnt sich der Sprung ins kühle Nass.

Offenbach - Deutschland ächzt unter der drückenden Schwüle, vor allem im Süden soll es noch einige Tage so weiter gehen. Was die Meterologen zum heißen August sagen und wo es demnächst kräftig krachen wird.

Schwüle Hitze ist auch in den nächsten Tagen angesagt. Der August 2011 wird damit vermutlich wärmer ausfallen als üblich. Die Sommerbilanz wird wegen des kühlen Julis aber insgesamt voraussichtlich keinen deutlichen Ausschlag nach oben zeigen.

Eine Woche vor dem Ende des meteorologischen Sommers, der die Monate Juni, Juli und August umfasst, liege die Durchschnittstemperatur um etwa ein halbes Grad über dem langjährigen Mittel, sagte Gerhard Lux, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Einen Rekord-Sommer werde es sicher nicht geben.

Der Juli war der erste zu kühle Monat des Jahres, die Durchschnittstemperatur lag ein knappes Grad unter dem langjährigen Mittel. Der Juni war noch 1,2 Grad wärmer gewesen als üblich. Die Achterbahnfahrt mit dem stetigen Wechsel von Regen, Sonnenschein und Gewittern, Hitze und Kühle sei für Deutschland aber nichts besonderes. “Ein stabiler Sommer ist eher die Ausnahme bei uns“, sagte Lux.

Bis zum Ende der Woche bleibt die schwüle Hitze in Deutschland, vor allem im Süden klettern die Temperaturen wieder auf über 30 Grad. Danach verabschiedet sich der Sommer mit einem Paukenschlag.

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Eine Luftmassengrenze liegt am Mittwoch diagonal über Deutschland und trennt heiße Luft im Süden und Südosten von weniger heißer im Nordwesten.  Eine Kaltfront mit Gewittern, Sturm, Starkregen und Hagel sorgt für einen Temperatursturz um zehn Grad. Vermutlich sei das dann das Ende des Sommers, sagte Martin Jonas vom DWD. Denn das Wochenende werde merklich kühler bei Werten um 20 Grad.

“Richtig heftig und deftig wird es dann wahrscheinlich am Freitag“, sagte DWD-Meteorologe Jens Hoffmann. Die Kaltfront treffe von Westen ein und überquere Deutschland ostwärts. Sie werde die subtropische Luft vertreiben und frische Meeresluft ins Land lassen.

“Solche atmosphärischen Prozesse gehen in der Regel mit Pauken und Trompeten vonstatten, schwere Gewitter mit allen erdenklichen extremen Begleiterscheinungen sind programmiert“, sagte Hoffmann.

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dpa

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