Polizei warnt vor fiesem Trick

„Hallo Mama“ - fiese WhatsApp-Nachricht kostet Frau tausende Euro

WhatsApp-Betrüger beraubten eine Seniorin um Tausende Euro.
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Mit einer fiesen Masche beraubten WhatsApp-Betrüger eine Seniorin um viel Geld.

Nachdem WhatsApp-Betrüger eine Seniorin hereingelegt und um Tausende Euro beraubt hatten, erklärt die Polizei nun, wie Sie sich gegen solche Tricks schützen können.

Lindlar - Mit rund zwei Milliarden Nutzern gilt WhatsApp weltweit als die beliebteste App zum Verschicken von Textnachrichten, Bildern oder Videos. Seit seiner Erstveröffentlichung im Januar 2009 hat der Messenger mit dem grün-weißen Logo heute einen Platz auf den meisten Smartphone-Startbildschirmen und bietet mit einer zusätzlichen PC-Version und einer Business-Variante eine Vielzahl an Kommunikationsmöglichkeiten. Leider führt die weite Verbreitung der Anwendung, die seit 2014 zu Facebook gehört, aber auch dazu, dass dort des Öfteren Betrüger ihr Unwesen treiben. Egal ob tückische Code-Tricks oder andere fiese Täuschungen - bei der Verwendung von WhatsApp ist Vorsicht geboten. Nun soll eine neue arglistige Masche die Runde machen, wie eine nichtsahnende Seniorin aus Nordrhein-Westfalen am eigenen Leibe zu spüren bekam.

Mit dieser Nachricht beraubten WhatsApp-Betrüger eine Seniorin um Tausende Euro.

WhatsApp: Betrüger berauben Seniorin um Tausende Euro

Mit einem harmlosen „Hallo Mama“ starteten die Betrüger das Gespräch mit der 72-Jährigen, wie die Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis berichtet. Sie gaben sich im Chat als ihre Tochter aus, die angeblich ein neues Handy und deswegen eine neue Nummer hätte, und baten die alte Dame darum, ihr Geld zu überweisen, da sie auf ihr Online-Banking keinen Zugriff hätte. Leider fiel die Seniorin auf den fiesen Trick herein und sendete den geforderten, vierstelligen Betrag. Dass sie Opfer einer Betrugs-Masche geworden war, fiel ihr erst dann auf, als man sie plötzlich um eine weitere Überweisung bat. Nachdem sie skeptisch geworden war, rief sie ihre Tochter auf dem Festnetz an - und konnte den Schwindel so aufdecken.

WhatsApp: Polizei warnt vor Betrüger-Nachrichten

Obwohl solche fiesen Maschen oft schwere Folgen haben können, hat die Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie sich am besten gegen Betrüger-Nachrichten schützen. Wichtig ist vor allem, gleich klarzustellen, ob es sich tatsächlich um eine Mitteilung von Tochter oder Sohn handelt. Dazu sollte man die Person, als die sich die Betrüger ausgeben, über eine andere Nummer anrufen. Außerdem sollte man den WhatsApp-Schwindlern ihren Namen oder andere persönliche Angaben im Chat auf keinen Fall mitteilen, da ihnen das nur dabei hilft, sich noch besser zu tarnen. Allgemein gilt auch, „auf keinen Fall auf Geldzahlungsforderungen über Messenger-Dienste“ zu antworten. (le)

Der beliebte Messenger WhatsApp sorgte in letzter Zeit oft für Schlagzeilen. So soll erst vor kurzem ein ominöser Kettenbrief die Runde gemacht haben, der von einer folgenschweren Änderung bei Gruppen-Chats sprach. Außerdem sorgten die neuen Nutzungsbedingungen für große Aufruhr.

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