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Gefährliches WhatsApp-Gewinnspiel - Sie sollten diesen Link nicht öffnen

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Von: Victoria Krumbeck

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Das Internet ist ein Paradies für Betrüger, denn mit nur einem Klick können persönliche Daten von Nutzern geklaut werden. Hinter einem Gewinnspiel auf WhatsApp lauert jetzt diese Gefahr.

München - Auf WhatsApp kursieren die ein oder andern komischen Nachrichten. Unter anderem nervige Kettenbriefe und tückische Gewinnspiele von Betrügern. Ein solches Gewinnspiel ist wieder mal im Umlauf. WhatsApp-Nutzer werden davor gewarnt, den Gewinnspiel-Link zu öffnen. Denn dadurch können sensible Daten wie Passwörter erfasst werden. Die Betrugsmasche ist auch bei E-Mails beliebt

WhatsApp-Gewinnspiel: Nutzer dürfen diesen Link nicht anklicken

Das Gewinnspiel heißt „Beck´s Bier Oktoberfest 2022 Verlosung“ und wirbt damit, dass man 5.000 Minikühlschränke gewinnen kann. Doch die Brauerei Becks hat mit dem Gewinnspiel nichts zu tun. Es handelt sich um einen klassischen „Phishing“-Versuch. Das Wort „Phishing“ setzt sich aus dem englischen Word „password“ und „fishing“ zusammen. Es bezeichnet Tricks, die genutzt werden, um an persönliche Daten zu kommen. Dazu zählen Passwörter oder auch Bankverbindungen.

Auf WhatsApp kursiert ein Link für ein Gewinnspiel. Es handelt sich jedoch um einen Betrugsversuch, Nutzer sollten den Link nicht öffnen.
Angeblich können Nutzer bei einem Gewinnspiel einen Mini-Kühlschrank gewinnen, doch es handelt sich um einen Betrug. © Screenshot Twitter

WhatsApp-Nutzer sollten den Link auf gar keinen Fall anklicken. Dieser endet mit der russischen Länder-Domain „ru“. Es handelt sich dem Portal Netzwelt zu Folge um eine Abofalle. Wer den Link anklickt und sich für das vermeidliche Gewinnspiel registriert, schließt ein Abonnement für einen Dienst ab. Dieser bucht alle zwei Wochen über 40 Euro von dem angegebenen Konto ab. Verbraucher sollten daher vorsichtig sein.

WhatsApp-Nachrichten: Vorsicht auch bei Phishing-E-Mails

Nicht nur WhatsApp ist von den Phishing-Nachrichten betroffen. Oft bekommen Nutzer auch verdächtige E-Mails. Betrüger haben es durch solche E-Mails geschafft, insgesamt 44.000 Euro zu ergaunern. Die Verbraucherzentrale hat einige Punkte aufgelistet, mithilfe dessen verdächtige E-Mails erkannt werden können. So sind erste Merkmale Grammatik- und Orthografie-Fehler, eine fehlende Anrede oder die Nachrichten sind auf einer fremden Sprache geschrieben. Generell sollten Verbraucher mit ihren Daten vorsichtig umgehen. Auch WhatsApp selbst wird für seinen Datenschutz immer wieder kritisiert.

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