Feature zeigt „Lieblingskontakte“

WhatsApp: Mit wem schreibe ich am häufigsten? Funktion gibt spannende Hinweise und kann noch deutlich mehr

Einige WhatsApp-Kontakte versorgen uns nicht nur zu Weihnachten, sondern einfach permanent mit jeder Menge Fotos und Videos. Ein versteckter Trick entlarvt jetzt die Speicherplatz-Fresser.

  • WhatsApp* ist die beliebteste Messenger-App weltweit - private Daten verschicken User hier täglich.
  • Hilfreiche Features machen WhatsApp* noch benutzerfreundlicher - sofern der Benutzer sie auch kennt.
  • Etwas versteckt, zeigt WhatsApp dem Benutzer sogar an, mit welchen Kontakten man am intensivsten verkehrt.

Dublin - Immer wieder entwickelt WhatsApp neue Tricks und Kniffe, um die App noch benutzerfreundlicher zu machen. Doch viele User des beliebten Messengers bekommen so gar nichts von den - teils wirklich hilfreichen - Neuerungen mit. Nicht etwa, weil sie das Unternehmen gezielt geheim hält. Vielmehr scheitert es an der Kommunikation*. So plant der Konzern, der seinen Sitz in Dublin hat, seine Benutzer künftig über Direkt-Nachrichten in der App selbst über Neuerungen zu informieren. Bisher müssen sich User diese auf den Social-Media-Accounts oder im Blog des Unternehmens noch selbst besorgen.

Eine Vielzahl an Zusatzinformationen* blieb dem Gros der WhatsApp-Nutzer deshalb bisher verwehrt - so läuft wohl auch ein äußerst praktisches Feature unter dem Radar vieler Nutzer. WhatsApp* macht es nämlich möglich, selbst nachzusehen, wie viele Nachrichten und wie viele Dateien mit welchen Kontakten ausgetauscht wurden - sofern man eben weiß, wie. Dabei spielt es keine Rolle, ob man ein Android- oder iOS-Smartphone besitzt. Die Pfade, denen man folgen muss, sind in beiden Systemen sogar gleich, wie auch das Onlineportal finanzen.net berichtet.

WhatsApp bietet viele Funktionen - doch viele Nutzer wissen gar nichts über sie. (Symbolbild)

WhatsApp-Feature zeigt individuelle Statistik

Zuerst öffnet man WhatsApp* und die Einstellungen. Unter dem Menüpunkt „Daten- und Speichernutzung“ befindet sich etwas weiter unten auch der Reiter „Speichernutzung“. Klickt der Benutzer diesen an, erscheint eine Auflistung all seiner WhatsApp-Kontakte. In absteigender Reihenfolge, zeigt sich so, mit welchen Kontakten und Gruppen-Chats man den intensivsten Kontakt pflegt - dabei geht es aber nicht um die Häufigkeit der Kommunikation, sondern um den speicherintensivsten Datenaustausch.

Die Datengröße von Fotos und Videos ist bekanntlich weitaus höher als die von Textnachrichten. Gut möglich also, dass bei vielen WhatsApp-Nutzern nicht der Partner oder die besten Freunde auf den ersten Plätzen rangieren, obwohl man doch täglich mit ihnen chattet. Vielleicht befinden sich dort eher der Arbeitskollege oder die Tante, die gerne allerhand Videos und Bilder verschicken - zu Ostern, zu Weihnachten oder einfach so aus Jux und Dollerei.

Klickt der Benutzer einen der Kontakte in der Auflistung an, kann er sehen, wie viele Nachrichten er mit dem einzelnen Kontakt ausgetauscht hat. Im Detail sind diese noch einmal als „Nachrichten“, „Bilder“, „Videos“ und „Sprachnachrichten“ unterteilt aufgelistet. Die reine Information darüber, wer auf seinem Gerät am meisten Speicherplatz frisst, bringt dem WhatsApp-Nutzer herzlich wenig. So bietet die Anwendung einen weiteren Clou: Das ungewollte Video- und Bildmaterial kann hier im Nu vom Smartphone gelöscht werden.

Unter dem Menüpunkt „Daten- und Speichernutzung“ lassen sich zudem vorsorglich Änderungen bezüglich automatischer Downloads von Medien vornehmen oder etwa auch ein reduzierter Datenverbrauch aktivieren. Wer seinen Speicherplatz also nicht allen Dateien, die man immer wieder geschickt bekommt, aussetzen möchte, kann hier Abhilfe schaffen. (cos) *tz.de und Merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/ dpa/ Picture Alliance

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