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Nach Negativ-Schlagzeilen punktet WhatsApp mit neuer Funktion - viele haben sie gefordert

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Von: Marcella Moschini

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Lange Sprachnachrichten schneller abspielen - auf diese WhatsApp-Funktion haben viele Menschen lange gewartet. Nun ist das tatsächlich möglich.

Menlo-Park / Kalifornien. - Wer kennt es nicht? Man bekommt eine mehrminütige Sprachnachricht und der Verfasser kommt einfach nicht zum Punkt. Das Abhören der langen Monologe nervte viele WhatsApp-Nutzer:innen schon eine ganze Weile. Der Messenger-Dienst hat auf diesen Wunsch reagiert und kündigte bereits im März dieses Jahres an, eine neue Funktion für das Abspielen von Sprachnachrichten zu schaffen.

Jetzt ist sie endlich einsatzbereit. Dank der zusätzlichen Funktion können die Nachrichten schneller abgespielt werden. Es gibt die Möglichkeit, zwischen normaler, 1,5-facher oder zweifacher Geschwindigkeit zu wählen, in dem man auf eine kleine Anzeige neben der Sprachnachricht tippt. Das spart jede Menge Zeit und ist gerade dann praktisch, wenn man keine Zeit hat, um alles in Ruhe abzuhören. Um das neue WhatsApp-Feature nutzen zu können, muss lediglich ein Update (WhatsApp-Version 2.21.100) durchgeführt werden. Allerdings kann es noch einige Tage dauern, bis dieses wirklich allen User:innen zur Verfügung steht.

Dank des neuen Updates können Sprachnachrichten in zweifacher Geschwindigkeit abgespielt werden.
Dank des neuen Updates können Sprachnachrichten in zweifacher Geschwindigkeit abgespielt werden. © Screenshot/WhatsApp

WhatsApp zuletzt stark in der Kritik: Neue Datenschutzbestimmungen sorgen für Wirbel

Dies scheint nun wieder eine Meldung, auf die die Nutzer:innen positiv reagieren. Zuletzt war WhatsApp immer wieder in die Kritik geraten. Besonders die neuen Nutzungsbestimmungen sorgten für Ärger. Denn die neuen Regelungen betreffen auch den Datenschutz. „Im Kern geht es um den Datenaustausch und die Verwendung von Nutzerdaten innerhalb des Facebook-Konzerns und für Unternehmen, die WhatsApp nutzen“, erklären Verbraucherzentralen die Änderung.

Das gefällt vielen überhaupt nicht. Allerdings bleibt denjenigen, die den Dienst weiter nutzen wollen, kaum eine Wahl. Zunächst hieß es sogar, dass WhatsApp nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht, wenn man bis zum 15. Mai nicht zustimmt. Das Unternehmen ruderte aber zurück. Für alle, die sich mit den veränderten Richtlinien unwohl fühlen, gibt es aber auch eine Reihe von Alternativen wie zum Beispiel Signal oder Threema. (mam)

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