Oktoberfest: Feiern trotz Regen und Kälte

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Vom Schmuddelwetter haben sich die Wiesn-Besucher nicht in ihrer Feierlaune bremsen lassen.

München - Volle Zelte, leere Biergärten: Regen und Temperaturen um die zehn Grad haben den Oktoberfest-Besuchern in München am zweiten Wiesn-Samstag nach sieben Tagen Traumwetter erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nun hieß es Trachtenjacke und Schirm statt kurzem Dirndl und Sonnenbrille. Der Feierlaune tat das jedoch keinen Abbruch: “In den Zelten ist die Stimmung trotzdem hervorragend“, sagte Toni Roiderer, Sprecher der Wiesn-Wirte.

Die meisten Zelte wurden bereits in den Vormittagsstunden wegen Überfüllung geschlossen. Auf dem Weg zur Wiesn saßen viele Besucher aber erstmal an der U-Bahn fest. Wegen der Streiks im Nahverkehr fielen viele Züge aus und die Fahrgäste mussten an den Haltestellen warten.

Die Polizei in München meldete bis zum Nachmittag keine größeren Vorfälle. Am Vorabend war ein 24 Jahre alter Wiesn- Besucher betrunken auf den Bahngleisen herumgeirrt und beinahe von einem Zug erfasst worden. Der Lokführer eines herannahenden Zuges bemerkte ihn rechtzeitig und legte eine Vollbremsung ein. Der Betrunkene stürzte zwischen den Gleisen, kam jedoch mit einem Schrecken davon. Ein Alkoholtest ergab 2,5 Promille. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

dpa

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