Tödliche Unwetter

Drama in Venedig: Wind schleudert Auto mit Fahrer davon

Rom - Einige Minuten machen aus einem schwülheißen Sommertag die Hölle: Eine heftige Windböe fegt durch Dörfer nahe der Touristenmetropole Venedig. Mit fatalen Folgen.

Ein heftiger Gewittersturm hat in Norditalien mindestens einen Menschen das Leben gekostet und mehr als 70 verletzt. Besonders betroffen war die Gegend bei den Orten Dolo und Mira zwischen den Touristenstädten Venedig und Padua. Dort starb am Mittwoch ein älterer Mann in seinem Auto, das eine Windböe durch die Luft geschleudert hatte.

Es gebe auch Schwerverletzte, erklärte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, via Facebook. Das Unwetter entwurzelte Dutzende Bäume und deckte Häuser ab. Viele Menschen verbrachten die Nacht in Hotels oder bei Bekannten.

Auch die Region der Dolomiten war betroffen, in der Nähe von Cortina d'Ampezzo löste sich ein Erdrutsch und blockierte eine wichtige Verbindungsstraße. Ganz Italien plagt derzeit eine schwüle Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad. Für Norditalien waren weitere Unwetter angesagt.

dpa

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