Goldankäufer bombardiert

Nerv-Aktion mit Schoko-Hase: Brief als Web-Hit

Dieser skurrile Brief ist die Antwort des Internet-Goldhändlers Briefgold.de auf die Aktion eines Spaßvogels. VERGRÖSSERN

Ennigerloh - Die Schoko-Hasen waren wohl zu viel: Über Wochen hat ein Spaßvogel den Internet-Goldankäufer Briefgold.de mit wertlosem Krempel bombadiert. Jetzt hat er offenbar einen Brief erhalten.

"Machen Sie Ihr Gold zu Geld", verspricht der Internet-Goldankäufer Briefgold.de in seiner aggressiven Fernsehwerbung. Doch es gibt in diversen Foren auch deutliche Kritik an dem Anbieter. Sogar die ARD hat die Firma bereits unter die Lupe genommen, wie dieses Video beweist.

Ein Spaßvogel hat sich die ominöse Firma jetzt auf andere Weise vorgeknöpft: Er schickte Briefgold.de allerhand goldige "Spekulationsobjekte" zu. Darunter die DVD des James Bond-Klassikers "Goldeneye" sowie ein Foto seines Goldhamsters. Das Fass zum Überlaufen gebracht hat er aber offenbar mit seiner "seltenen Figurensammlung goldener Hasen", die sich in Wahrheit als eine in Goldfolie eingewickelte Schoko-Hasen-Familie entpuppte.

Briefgold.de-Antwort sorgt für Spott und Häme im Netz

Im Internet macht derzeit ein böser Antwort-Brief die Runde - und sorgt dort für viele Lacher, Spott und Häme. So zitiert Briefgold.de offenbar unter anderem die Lexikon-Definition des Edelmetalls als chemisches Element, weil es dem gewitzten Kunden "offenbar schwer fällt, dieses Konzept zu begreifen".

Auch wenn er keine Auszahlung für sein "Gold" erhalten hat: Für den kreativen Spaßvogel hat sich die Aktion in jedem Fall gelohnt. So mancher enttäuschter Kunde wird sich darüber ins Fäustchen lachen. Es gibt aber bereits Spekulationen, ob es sich bei dem Brief nicht nur um eine virale Werbe-Aktion eines bekannten Schokoladen-Herstellers handelt. Echt oder Fake? Zum Schmunzeln lädt der Brief allemal ein. Briefgold.de hat sich zur Echtheit nicht weiter geäußert.

Für den Anbieter war der Scherz womöglich zu viel. Das Portal liegt momentan lahm. "Briefgold kann derzeit keine neuen Kunden in Deutschland annehmen", heißt es auf der Homepage. Vor allem keine, die Schoko-Hasen einschicken.

sg

 

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